Stacks, MemeCore und Kaia trotzen dem Abwärtstrend – War das die Wende?
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Politischer Rückenwind: Ein Treffen im Weißen Haus zum CLARITY-Gesetz sorgt für Kauflaune und beendet die bärische Woche.
Top-Performer: Stacks (+13%), MemeCore (+15%) und Kaia (+17%) führen die Erholungsrallye am Montag an.
Technischer Härtetest: Trotz der Kurssprünge stehen alle drei Coins vor entscheidenden Widerständen (EMAs), die über die Nachhaltigkeit der Bewegung entscheiden.
Nach einer Woche der roten Vorzeichen melden sich die Bullen am Kryptomarkt zurück. Angeführt von Stacks (STX), MemeCore (M) und Kaia (KAIA) nutzte der breite Markt die letzten 24 Stunden für eine spürbare Erholung.
Als Katalysator für den Stimmungsumschwung fungierte die politische Bühne: Ein Treffen im Weißen Haus zur Strukturierung des Krypto-Marktes (CLARITY-Gesetz) am Montag wurde von Investoren positiv aufgenommen. Flankiert wird die Makro-Lage von der Unterzeichnung des US-Indien-Handelsabkommens sowie den für Freitag angesetzten Gesprächen zwischen den USA und dem Iran. Doch aus charttechnischer Sicht bleibt Vorsicht geboten: Ob es sich um eine echte Trendwende oder nur um ein kurzes Aufbäumen ("Dead Cat Bounce") handelt, müssen die nächsten Tage zeigen.
Stacks (STX): Angriff auf den gleitenden Durchschnitt

Stacks präsentiert sich zum Wochenauftakt in starker Verfassung. Nach einem Kurssprung von 13 Prozent am Montag notiert der Token auch am Dienstag im Plus (+3 Prozent). Der Fokus der Trader liegt nun auf einer entscheidenden Hürde: dem 50-Tage Exponential Moving Average (EMA) bei 0,3142 US-Dollar.
Gelingt der Ausbruch über diese Linie, wäre der Weg frei bis zur abwärtsgerichteten Trendlinie, die die Hochs vom 27. Juli und 7. Oktober verbindet (Bereich 0,3400 US-Dollar). Ein nachhaltiger Schlusskurs darüber könnte eine Rallye bis zum ehemaligen Support bei 0,4110 US-Dollar (Tief vom 11. Oktober) auslösen.
Die Indikatoren stützen dieses Szenario: Der MACD auf dem Tageschart steigt in Richtung der Signallinie, und der RSI (Relative Strength Index) hat sich nach einer V-förmigen Erholung von 32 auf 47 erholt – ein Zeichen für nachlassenden Verkaufsdruck. Scheitert STX jedoch am 50-Tage-EMA, droht ein Rückfall auf das Dezember-Tief bei 0,2369 US-Dollar.
MemeCore (M): Verschnaufpause an der 200-Tage-Linie

Auch MemeCore konnte am Montag mit einem Plus von 15 Prozent überzeugen und sich vom Tief bei 1,19 US-Dollar (27. November) lösen. Am Dienstag legen die Käufer eine Pause ein; der Kurs konsolidiert leicht (-1 Prozent), hält sich aber wacker über dem wichtigen 200-Tage-EMA bei 1,46 US-Dollar.
Das technische Bild hellt sich auf: Ähnlich wie bei Stacks deutet der MACD auf ein potenzielles Kaufsignal hin, während der RSI mit 47 in die neutrale Zone zurückgekehrt ist. Sollte sich die Erholung fortsetzen, wartet der nächste Widerstand beim 23,6%-Fibonacci-Retracement-Level bei 1,62 US-Dollar (gemessen vom November-Hoch bei 3,02 USD). Ein Rutsch unter 1,46 US-Dollar würde hingegen das Bären-Szenario mit Ziel 1,19 US-Dollar reaktivieren.
Kaia (KAIA): Dynamische Widerstände voraus

Kaia war mit einem Plus von 17 Prozent am Montag der Spitzenreiter des Trios und beendete damit eine neuntägige Verlustserie. Am Dienstag verteidigt der Kurs die psychologisch wichtige Marke von 0,05000 US-Dollar.
Trotz der Euphorie mahnt der übergeordnete Trend zur Vorsicht. Die fallenden 50- und 200-Tage-EMAs (bei 0,06597 bzw. 0,09864 US-Dollar) fungieren als massive dynamische Widerstände, die erst überwunden werden müssen. Solange dies nicht geschieht, bleibt der Abwärtstrend intakt. Auf der Unterseite dient die 0,05er-Marke als erste Bastion, gefolgt vom S1 Pivot Point bei 0,03781 US-Dollar.
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