Silberpreisprognose: XAG/USD fällt trotz Safe-Haven-Nachfrage unter 32,00 $

Autor: FXStreet
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Mitrade Team
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  • Der Silberpreis verliert an Boden trotz der Safe-Haven-Nachfrage infolge der US-Zölle.


  • Trumps 25%-Zoll auf Stahl- und Aluminiumimporte verstärkt die Bedrohung eines größeren Handelsstreits.


  • Die Safe-Haven-Nachfrage steigt, da die Spannungen im Nahen Osten zunehmen, nachdem Trump Israel aufgefordert hat, den Waffenstillstand mit der Hamas zu beenden.


Der Silberpreis (XAG/USD) korrigiert seine jüngsten Gewinne und handelt während der europäischen Sitzung am Dienstag bei etwa 31,80 $ pro Feinunze. Dennoch könnte der Rückgang des Metallpreises begrenzt sein, da die Safe-Haven-Nachfrage nach Edelmetallen angesichts der gestiegenen Risikoaversion infolge der jüngsten US-Zölle zugenommen hat.


US-Präsident Donald Trump verhängte am Montag einen pauschalen Zoll von 25 % auf Stahl- und Aluminiumimporte, wobei alle Ausnahmen aufgehoben und frühere Handelsabkommen mit wichtigen US-Alliierten ungültig gemacht wurden. Diese Maßnahme soll die angeschlagene heimische Industrie unterstützen, erhöht jedoch das Risiko eines umfassenderen Handelskonflikts.


Geopolitische Spannungen im Nahen Osten könnten die Preise für das Safe-Haven Silber stützen. Präsident Trump hat Israel aufgefordert, den Waffenstillstand mit der Hamas zu beenden, falls Geiseln bis zum Wochenende nicht freigelassen werden, was das Risiko eines erneuten Konflikts erhöht, da beide Seiten sich gegenseitig der Verletzung des Abkommens beschuldigen.


Allerdings könnte die Nachfrage nach zinslosen Silber aufgrund höherer US-Zinsen auf Herausforderungen stoßen, die voraussichtlich länger bestehen bleiben könnten. Eine Umfrage von Reuters unter Ökonomen legt nahe, dass die US-Notenbank (Fed) Zinssenkungen aufgrund von Inflationsbedenken möglicherweise bis zum nächsten Quartal verschieben wird. Viele Analysten, die eine Zinssenkung im März erwartet hatten, haben ihre Prognosen nun angepasst, wobei die meisten von mindestens einer Zinssenkung bis Juni ausgehen.


Investoren warten auf die Veröffentlichung der neuesten US-Inflationszahlen und Kommentare von Federal Reserve Vorsitzendem Jerome Powell später in dieser Woche, die die Aussichten für die US-Geldpolitik beeinflussen könnten.

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