Goldpreis unter Druck: US-Arbeitsmarktdaten im Fokus der Anleger
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Marktreaktion: Der Goldpreis fällt im frühen asiatischen Handel auf 5.045 US-Dollar zurück.
Geopolitik: Trotz steigender Risikofreude stützen Spannungen zwischen den USA und dem Iran das Edelmetall.
Daten-Fokus: Nach dem Ende des „Shutdowns“ warten Märkte gespannt auf den verspäteten US-Jobreport am Mittwoch.
Der Goldpreis (XAU/USD) setzt seine Konsolidierung fort und notiert im frühen asiatischen Handel am Mittwoch bei rund 5.045 US-Dollar. Marktteilnehmer prüfen derzeit, ob das Edelmetall nach dem historischen Ausverkauf der letzten Tage einen Boden gefunden hat. Im Zentrum des Interesses steht der für Mittwoch erwartete US-Arbeitsmarktbericht für Januar, dessen Veröffentlichung durch den kürzlich beendeten viertägigen Regierungsstillstand („Government Shutdown“) verzögert wurde.
Risikofreude vs. Geopolitische Absicherung
Kurzfristig belasten eine spürbare Aufhellung des Risikoappetits sowie eine erneute Nachfrage nach dem US-Dollar das zinslose Edelmetall. Dennoch dürfte das Abwärtspotenzial begrenzt bleiben. Als stützender Faktor erweisen sich die anhaltenden Spannungen zwischen Washington und Teheran, die Gold in seiner Funktion als „Sicherer Hafen“ attraktiv halten.
US-Präsident Donald Trump drohte dem Iran erneut mit militärischen Konsequenzen, sollte Teheran seinen Forderungen – von der Urananreicherung bis hin zu ballistischen Raketenprogrammen – nicht nachkommen. Diese Äußerungen fielen zeitgleich mit einem Treffen des iranischen Sicherheitschefs Ali Larijani mit dem Sultan von Oman, Haitham bin Tariq Al Said, bei dem die Ergebnisse der jüngsten Gespräche zwischen US-amerikanischen und iranischen Regierungsvertretern erörtert wurden.
Experten bleiben optimistisch
Trotz der jüngsten Kursschwäche sehen Analysten keinen Grund zur Panik. „Die jüngste Volatilität hat den Wert von Gold als Absicherung gegen geopolitische und marktspezifische Schwankungen in Frage gestellt“, kommentiert Mark Haefele, Chief Investment Officer bei UBS Global Wealth Management. „Wir halten diese Sorgen jedoch für übertrieben und gehen davon aus, dass die Gold-Rallye wieder an Fahrt aufnehmen wird.“
Warten auf Fed-Signale
Vor den entscheidenden US-Konjunkturdaten nehmen Händler eine abwartende Haltung ein. Der Arbeitsmarktbericht am Mittwoch gilt als wichtiger Indikator für den künftigen Kurs der US-Notenbank (Fed). Experten prognostizieren für Januar einen Zuwachs von 70.000 Stellen (Nonfarm Payrolls), während die Arbeitslosenquote stabil bei 4,4 Prozent gesehen wird.
Am Freitag folgen die Daten zum US-Verbraucherpreisindex (CPI). Sollten sich hier Anzeichen für eine Abschwächung des US-Arbeitsmarktes oder eine weichere Inflation zeigen, könnte dies den Greenback belasten und im Gegenzug dem in Dollar denominierten Goldpreis Auftrieb verleihen.
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