Der US-Dollar-Index (DXY) fiel am Mittwoch um etwa 0,18% und schloss nahe 98,90, nachdem er von dem Hoch von 99,68, das zu Beginn der Woche erreicht wurde, zurückgegangen war. Der Index stieg am Montag und Dienstag um fast 2% aufgrund von sicheren Zuflüssen, die durch die US-israelischen Angriffe auf den Iran und die Vergeltungsangriffe Irans im Golf ausgelöst wurden, aber die Sitzung am Mittwoch sah, dass dieses Interesse nachließ. Das Gesamtbild zeigt, dass der DXY stark von dem Tiefstand Ende Januar bei etwa 95,56 angestiegen ist, wobei zwei aufeinanderfolgende starke bullische Kerzen zu Beginn der Woche den Preis erstmals seit Ende November über den 200-Tage-Exponential Moving Average (EMA) drückten.
Der geopolitische Hintergrund dominiert weiterhin. Der Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran trat am Mittwoch in seinen fünften Tag ein, mit steigenden Opferzahlen und der Erklärung der iranischen Revolutionsgarde, die Straße von Hormuz für den Schiffsverkehr geschlossen zu haben. Die Ölpreise sind auf den höchsten Stand seit Mitte 2025 gestiegen, was Inflationssorgen aufwirft und den geldpolitischen Ausblick der Federal Reserve (Fed) kompliziert.
Die Daten am Mittwoch lieferten gemischte Signale: Der ADP-Beschäftigungsbericht wies 63K aus, während der Konsens bei 50K lag, während der ISM-Dienstleistungs-EMI auf 56,1 sprang, was deutlich über der Prognose von 53,5 liegt. Die Komponente der gezahlten Preise hingegen fiel von 66,6 auf 63 und milderte einige der Inflationsängste. Das Beige Book und ein öffentlicher Auftritt von Miran von der Fed rundeten die Sitzung ab. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf die Arbeitslosenanträge und die Produktivitätsdaten am Donnerstag sowie den gewichtigen Nonfarm Payrolls (NFP)-Bericht am Freitag, bei dem der Konsens nur 59K neu geschaffene Arbeitsplätze erwartet, ein starker Rückgang gegenüber den 130K im Januar.
Im Tageschart handelt der Dollar Index Spot bei 98,82. Die kurzfristige Tendenz ist leicht bullish, da der Preis über dem steigenden 50-Tage-EMA zurückkehrt und knapp unter dem 200-Tage-Durchschnitt bleibt, was auf eine Erholung innerhalb einer breiteren Konsolidierung hinweist. Der 50-Tage-EMA hat sich wieder nach oben gedreht und unterstreicht den aufkommenden Aufwärtsdruck nach dem Rückgang Ende des Monats, während der 200-Tage-EMA in der Nähe der aktuellen Niveaus die anfänglichen Gewinne begrenzt und die obere Grenze der unmittelbaren Spanne definiert. Der Stochastic-Indikator schwebt in erhöhtem Bereich, hat sich jedoch von überkauften Bedingungen zurückgezogen, was auf ein langsamer werdendes Momentum hinweist, anstatt auf eine klare Umkehr zu deuten.
Die unmittelbare Unterstützung liegt beim 50-Tage-EMA bei etwa 97,95, wo ein täglicher Schlusskurs darunter den Bereich des späten Rückzugs bei etwa 97,60 exponieren würde und, falls durchbrochen, die Region 96,90 als tieferes Abwärtsziel anvisiert. Auf der Oberseite entspricht der anfängliche Widerstand dem 200-Tage-EMA bei etwa 98,70–98,75, wobei ein nachhaltiger Durchbruch den Weg zum jüngsten Hoch bei etwa 99,05 ebnen würde. Solange der Preis über dem 50-Tage-Durchschnitt bleibt, werden Rückgänge wahrscheinlich als Pausen innerhalb einer sich entwickelnden Aufwärtsphase in Richtung des oberen Widerstandsbandes behandelt.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Der US-Dollar (USD) ist die offizielle Währung der Vereinigten Staaten und in vielen weiteren Ländern als „de facto“-Währung im Umlauf. Er ist die am häufigsten gehandelte Währung weltweit und dominiert mit 88 % des globalen Devisenhandels. Daten von 2022 zeigen, dass täglich ein Handelsvolumen von rund 6,6 Billionen US-Dollar umgesetzt wird. Der US-Dollar löste nach dem Zweiten Weltkrieg das Britische Pfund als Weltreservewährung ab, nachdem der Goldstandard 1971 abgeschafft wurde.
Der wichtigste Faktor, der den Wert des US-Dollars beeinflusst, ist die Geldpolitik, die von der Federal Reserve (Fed) bestimmt wird. Die Fed hat zwei Hauptziele: Preisstabilität (Inflationskontrolle) und Förderung der Vollbeschäftigung. Ihr primäres Werkzeug zur Erreichung dieser Ziele ist die Anpassung der Zinssätze. Wenn die Preise zu schnell steigen und die Inflation über dem Ziel von 2 % liegt, erhöht die Fed die Zinsen, was dem Wert des US-Dollars zugutekommt. Fällt die Inflation unter 2 % oder ist die Arbeitslosenquote zu hoch, senkt die Fed möglicherweise die Zinsen, was den Greenback belastet.
In außergewöhnlichen Situationen greift die Federal Reserve auf Maßnahmen wie die quantitative Lockerung (QE) zurück. Dies geschieht, wenn Zinssenkungen allein nicht ausreichen, um das Finanzsystem zu stabilisieren. QE ermöglicht es der Fed, mehr Geld zu drucken und US-Staatsanleihen von Banken zu kaufen, um die Kreditvergabe anzukurbeln. Diese expansive Maßnahme schwächt in der Regel den US-Dollar, da sie die Geldmenge erhöht und das Vertrauen in die Währung senkt.
Quantitative Tightening (QT) stellt den umgekehrten Prozess zu Quantitative Easing (QE) dar. Die US-Notenbank Federal Reserve beendet den Ankauf von Anleihen und investiert die fällig werdenden Rückzahlungen nicht in neue Anleihen. In der Regel wirkt sich dieser Prozess positiv auf den US-Dollar aus.