Gold rutscht Richtung $4,605: Trump schlägt bei Iran leisere Töne an, starke Jobless Claims stützen den Dollar
- XRP-Beben: Warum Ripple 2026 böse überraschen könnte
- Ripple XRP vor der Entscheidung: Wiederholt sich jetzt der Mega-Move von 2017?
- XRP-Schock nach Mega-Rallye: Droht jetzt der brutale RIPPLE-Absturz?
- Ripple-Schock: Diese Zahl entscheidet über XRP-Absturz oder Rallye
- Solana-Ausblick: SOL dreht an der 50-Tage-EMA nach oben – ETF-Zuflüsse stabil, Privacy-Hackathon als neuer Impuls
- Silberpreis-Prognose: XAG/USD markiert Rekord bei 89,11 USD – Momentum kühlt ab, Trend bleibt positiv

Gold (XAU/USD) fällt am Freitag in der frühen Asien-Sitzung auf etwa $4,605.
Unerwartet starke US Initial Jobless Claims stützen den US-Dollar und belasten das in USD notierte Edelmetall.
Politisch wirkt ein „Wait-and-see“-Ton von Präsident Trump zur Lage im Iran dämpfend auf die Safe-Haven-Nachfrage.
Der Goldpreis (XAU/USD) gibt am Freitagmorgen in Asien nach und rutscht in die Region um $4,605 je Feinunze. Belastungsfaktor Nummer eins ist der festere US-Dollar: Die jüngsten US-Arbeitsmarktdaten reduzieren kurzfristig den Druck auf die Fed, schneller zu lockern – und damit fehlt Gold ein Teil des Rückenwinds.
US-Daten: Jobless Claims unter Erwartung, USD legt zu
Laut US-Arbeitsministerium (DOL) sank die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der Woche bis January 10 überraschend auf 198,000. Erwartet wurden 215,000. Auch der Vorwochenwert liegt höher: 207,000 (revidiert von 208,000). Die Kombination aus besser als erwarteten Daten und einem festeren Dollar wirkt klassisch als Gegenwind für Gold.
Marktkommentare gehen in dieselbe Richtung. Peter Grant (Zaner Metals) sieht die jüngsten Daten als Faktor, der die Erwartungen an die Fed zunächst „auf Hold“ hält – mindestens für das erste Halbjahr. Der Dollarindex liege dadurch auf einem Mehrwochenhoch und erzeuge „Headwind“ für Gold.
Für den weiteren Handel stehen am Freitag zudem die US Industrial Production (Dezember) sowie ein Auftritt von Fed-Gouverneurin Michelle Bowman im Kalender.
Geopolitik: Entspannungssignale aus Washington bremsen Safe-Haven-Trade
Zusätzlich lässt die geopolitische Unterstützung nach. Entspannungsanzeichen im Verhältnis USA–Iran drücken typischerweise die Nachfrage nach klassischen Sicherheitsanlagen wie Gold. Präsident Donald Trump sagte am frühen Donnerstag, Iran habe „no plan for executions“, vor dem Hintergrund von Sorgen um einen festgenommenen Anti-Regierungs-Demonstranten.
Gleichzeitig bleibt die Drohkulisse bestehen: Trump betonte, keine Option sei vom Tisch, und es werde „grave consequences“ geben, falls die Tötungen weitergingen. Der Markt dürfte daher weiter stark auf Schlagzeilen reagieren.
Was jetzt zählt
Kurzfristig bleibt Gold anfällig, solange der USD durch robuste US-Daten unterstützt wird und die Iran-Schlagzeilen eher in Richtung Deeskalation drehen. Umgekehrt gilt: Jede neue Eskalation rund um die iranischen Unruhen kann die Safe-Haven-Nachfrage schnell wieder anwerfen.
Mehr erfahren
Der obige Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von einer Redaktion geprüft.





