Goldpreisprognose: XAU/USD bleibt unter 2.450 $ - Fokus auf geopolitische Risiken und wichtige US-Wirtschaftsdaten in dieser Woche
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Der Goldpreis handelt in der frühen asiatischen Sitzung am Montag bei etwa 2.430 $ in einem weicheren Ton.
Sichere-Hafen-Ströme aufgrund erhöhter geopolitischer Risiken könnten das gelbe Metall stützen.
Händler warten auf wichtige US-Wirtschaftsdaten in dieser Woche, darunter PPI, CPI und Einzelhandelsumsätze, um neue Impulse zu erhalten.
Der Goldpreis (XAU/USD) handelt in der frühen asiatischen Sitzung am Montag bei etwa 2.430 $ mit einer negativen Tendenz. Die moderate Erholung des US-Dollars (USD) drückt das gelbe Metall im Tagesverlauf nach unten. Allerdings könnte der Rückgang aufgrund der verschärften geopolitischen Spannungen im Nahen Osten begrenzt bleiben.
Die Spannungen im Nahen Osten dürften den XAU/USD weiterhin unterstützen, da Berichte eine Intensivierung des Krieges zeigen. Am Sonntag informierte Verteidigungsminister Yoav Gallant den US-Verteidigungsminister Lloyd Austin, dass Irans militärische Vorbereitungen darauf hindeuten, dass das Land einen großangelegten Schlag gegen Israel plant, so Barak Ravid von Axios auf X unter Berufung auf eine mit dem Anruf vertraute Person.
Erhöhte Volatilität und steigende geopolitische Risiken dürften die Nachfrage nach sicheren Häfen ankurbeln und damit dem Edelmetall zugutekommen. „Mittelfristig bleibt der Ausblick für Gold positiv, wobei etwaige Rückgänge aufgrund zugrunde liegender makroökonomischer Faktoren voraussichtlich nur von kurzer Dauer sein werden“, sagte Zain Vawda, Marktanalyst bei MarketPulse von OANDA.
Investoren sind uneins darüber, ob die US-Notenbank (Fed) ihre Geldpolitik aggressiv gestalten wird, indem sie eine Zinssenkung um 50 Basispunkte (bps) oder eine um 25 bps ankündigt. Die wichtigen US-Wirtschaftsdaten in dieser Woche könnten Hinweise auf die wirtschaftliche Lage geben, insbesondere mit der Veröffentlichung des US-Produzentenpreisindex (PPI), des Verbraucherpreisindex (CPI) und der Einzelhandelsumsätze. Stärker als erwartete Daten könnten die Wahrscheinlichkeit tieferer Zinssenkungen der Fed verringern, was auf den Goldpreis drücken würde.
Warum investieren Menschen in Gold?
Gold hat in der Geschichte der Menschheit eine zentrale Rolle gespielt, da es weit verbreitet als Wertspeicher und Tauschmittel genutzt wurde. Heutzutage wird das Edelmetall neben seiner Verwendung in Schmuck auch als sicherer Hafen angesehen, was bedeutet, dass es in turbulenten Zeiten als gute Investition betrachtet wird. Gold gilt zudem als Absicherung gegen Inflation und abwertende Währungen, da es von keinem bestimmten Emittenten oder Staat abhängig ist.
Wer kauft das meiste Gold?
Zentralbanken sind die größten Goldhalter. Um ihre Währungen in turbulenten Zeiten zu unterstützen, neigen Zentralbanken dazu, ihre Reserven zu diversifizieren und Gold zu kaufen, um die wahrgenommene Stärke der Wirtschaft und der Währung zu verbessern. Hohe Goldreserven können eine Vertrauensquelle für die Zahlungsfähigkeit eines Landes sein. Laut Daten des World Gold Council haben Zentralbanken im Jahr 2022 1.136 Tonnen Gold im Wert von rund 70 Milliarden US-Dollar zu ihren Reserven hinzugefügt. Dies ist der höchste jährliche Kauf seit Beginn der Aufzeichnungen. Zentralbanken aus Schwellenländern wie China, Indien und der Türkei erhöhen ihre Goldreserven schnell.
Wie korreliert Gold mit anderen Vermögenswerten?
Gold weist eine inverse Korrelation zum US-Dollar und zu US-Staatsanleihen auf, die beide wichtige Reserve- und sichere Hafen-Assets sind. Wenn der Dollar abwertet, tendiert Gold dazu, zu steigen, was es Investoren und Zentralbanken ermöglicht, ihre Vermögenswerte in turbulenten Zeiten zu diversifizieren. Gold ist auch invers korreliert mit Risikovermögenswerten. Ein Anstieg des Aktienmarktes schwächt in der Regel den Goldpreis, während Ausverkäufe in risikoreicheren Märkten dem Edelmetall zugutekommen.
Wovon hängt der Goldpreis ab?
Der Preis kann durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst werden. Geopolitische Instabilität oder die Angst vor einer tiefen Rezession können den Goldpreis aufgrund seines Status als sicherer Hafen schnell in die Höhe treiben. Als renditeloses Asset neigt Gold dazu, bei niedrigen Zinsen zu steigen, während höhere Geldkosten in der Regel auf das gelbe Metall drücken. Dennoch hängen die meisten Bewegungen davon ab, wie sich der US-Dollar (USD) verhält, da das Asset in Dollar (XAU/USD) notiert ist. Ein starker Dollar tendiert dazu, den Goldpreis zu kontrollieren, während ein schwächerer Dollar die Goldpreise nach oben treiben kann.
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