Die Außenbeauftragte der Europäischen Union (EU), Kaja Kallas, erklärte während der europäischen Handelssitzung am Mittwoch, dass Gefechte zwischen den Vereinigten Staaten (USA) und dem Iran die ohnehin schon angespannten Gespräche zur Beendigung des Krieges weiter erschweren.
Nächsten Montag werden sich die EU-Außenminister mit ihren Golf-Kollegen treffen, um zu besprechen, wie sie die Umsetzung des Abkommens unterstützen und die Freiheit der Schifffahrt in der Meerenge sowie im Roten Meer bewahren können.
Die Angriffe Irans auf Bahrain und Kuwait sind inakzeptabel.
Nach den Äußerungen von Kallas gab es keine unmittelbare Reaktion beim US-Dollar (USD). Bei Redaktionsschluss notierte der US Dollar Index (DXY) 0,15 % niedriger bei rund 100,95.
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.