Die Devisenstrategen der OCBC um Christopher Wong sehen Spielraum für eine Erholung asiatischer Währungen, falls die Aufwärtsdynamik des US-Dollars nachlässt. Ein großer Teil der restriktiven Haltung der US-Notenbank Fed sowie der robusten US-Konjunkturdaten sei bereits in den Wechselkursen eingepreist. Gedämpfte Ölpreise dürften zudem die Sorgen über Außenhandelsbilanzen und Inflation bei den Nettoölimporteuren der Region verringern. Vor diesem Hintergrund sieht die Bank insbesondere Potenzial für die indonesische Rupiah (IDR).
„Asiatische Währungen könnten etwas Luft holen, wenn die Dynamik des US-Dollars nachlässt.“
„Ein erheblicher Teil der restriktiven Fed-Haltung und der Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft ist bereits im Dollar eingepreist. Dadurch könnte der Greenback anfällig für negative Überraschungen bei den US-Arbeitsmarktdaten werden.“
„Gleichzeitig dürften gedämpfte Ölpreise dazu beitragen, die Sorgen über die Außenhandelsbilanzen und die Inflation bei den Währungen der Nettoölimporteure in der Region zu verringern.“
„Vor diesem Hintergrund sehen wir Spielraum für eine Erholung ausgewählter asiatischer Währungen. Besonders hervor sticht dabei die indonesische Rupiah, da der Belastungsfaktor Öl nachlässt, die weiterhin unterstützende Haltung der Bank Indonesia besteht und sich die Positionierung stabilisieren könnte, falls die allgemeine Dollar-Dynamik abkühlt.“