Die japanische Finanzministerin Satsuki Katayama erklärte am Donnerstag, dass man sich einer entschlossenen Maßnahme auf den Devisenmärkten nähere, wie Reuters berichtete.
Der japanische Yen erlitt am Mittwoch starke Verluste gegenüber dem US-Dollar (USD) und setzte seine Schwäche am Donnerstag fort, wobei das Paar USD/JPY auf den höchsten Stand seit Juli 2024 über 160,70 kletterte. Die restriktive Geldpolitik der Federal Reserve (Fed) und globale Inflationsängste aufgrund steigender Rohölpreise unterstützen die Outperformance des USD gegenüber seinen Rivalen.
Als unmittelbare Reaktion auf Katayamas verbale Intervention korrigierte USD/JPY nach unten und wurde zuletzt nahe 160,00 gehandelt, was einem Tagesverlust von etwa 0,25 % entspricht.