Die Finanzminister der Gruppe der Sieben (G7) betonten am Freitag die dringende Notwendigkeit, die wirtschaftlichen Auswirkungen des anhaltenden Nahostkonflikts zu begrenzen, und hoben ihr Engagement für die Verfolgung eines dauerhaften Friedens hervor.
Die G7-Finanzminister kamen einstimmig zu dem Schluss, dass es dringend erforderlich ist, die Kosten für die Weltwirtschaft eines andauernden Nahostkonflikts zu begrenzen, so die Erklärung.
Die G7-Mitglieder sind besonders wachsam hinsichtlich der direkten und indirekten Auswirkungen auf die verletzlichsten Staaten: Erklärung.
Die G7-Finanzminister und Gouverneure bekräftigen ihre Unterstützung für die Ukraine.
Die G7-Finanzminister erörterten die Notwendigkeit, den Druck auf Russland aufrechtzuerhalten, damit die Nahostkrise dessen Kriegsanstrengungen nicht zugutekommt.
Die G7-Finanzminister diskutierten die Deckung des Energiebedarfs der Ukraine zur Vorbereitung auf den kommenden Winter.
Die G7-Finanzminister besprachen einen aktiven Beitrag zur Reparatur des Einschlussbogens des Kernkraftwerks Tschernobyl.
Die G7-Finanzminister diskutierten die Umsetzung der Reformen in der Ukraine im Rahmen des IWF-Programms.
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.