NZD/USD unter Druck, da Störungen in Hormuz die USD-Nachfrage anheizen

Quelle Fxstreet
  • NZD/USD handelt nahe 0,5890 mit verhaltener Tendenz, da die Nachfrage nach sicheren Häfen den US-Dollar stützt.
  • Störung in der Straße von Hormus und Irans vorgeschlagene Transitgebühr sorgen für Bedenken hinsichtlich der globalen Lieferketten und stärken den USD.
  • Fragiler Waffenstillstand zwischen Israel und Libanon sowie anhaltende Unsicherheit bei den US-Iran-Gesprächen schwächen die Risikostimmung und belasten den Kiwi.

Das NZD/USD-Paar handelt am Donnerstag, dem 16. April, mit verhaltener Tendenz um die Marke von 0,5890, da der US-Dollar (USD) weiterhin von sicheren Zuflüssen profitiert, die durch eskalierende geopolitische Unsicherheiten und anhaltende Störungen in den globalen Energierouten getrieben werden.

Der Greenback bleibt stark, da die Straße von Hormus eine „doppelte Blockade“ erfährt, die nur eine teilweise Bewegung von Tankern zulässt und somit nur begrenzte Entlastung bietet. Irans Plan, eine Transitgebühr einzuführen, die über sein inländisches Banksystem abgewickelt werden soll, fügt den globalen Handelsströmen eine weitere Reibungsebene hinzu und weckt Befürchtungen über anhaltende Lieferengpässe. Unterdessen bleibt diplomatischer Fortschritt aus; Gespräche zwischen Washington und Teheran wurden nicht bestätigt, obwohl US-Präsident Donald Trump andeutete, dass ein mögliches Treffen am Wochenende stattfinden könnte.

Die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten werden durch jüngste Entwicklungen weiter verkompliziert. Ein 10-tägiger Waffenstillstand zwischen Israel und Libanon soll später am Donnerstag beginnen, doch seine Glaubwürdigkeit bleibt fragil. Israels Premierminister Benjamin Netanyahu hat bestätigt, dass Truppen in der Pufferzone im Süden Libanons verbleiben werden, während die Hisbollah gewarnt hat, dass jede weitere israelische Präsenz Widerstand rechtfertige. Die Gruppe betonte zudem, dass der Waffenstillstand Israel keine operative Freiheit innerhalb Libanons gewähren dürfe, was auf hohe Risiken einer erneuten Eskalation hinweist.

Chart Analysis NZD/USD


Kurzfristige technische Analyse:

Auf der Vier-Stunden-Chart handelt NZD/USD bei 0,5891 und hält eine moderate bullische Tendenz, da es über dem 100-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,5792 bleibt und sich knapp unter nahegelegenen Widerstandsniveaus konsolidiert. Der 20-Perioden-SMA bei 0,5897 begrenzt nun die Aufwärtsbewegung zusammen mit einer dichten Bandbreite horizontaler Barrieren um 0,5892 und 0,5901, was auf eine Verlangsamung des Aufwärtstrends hindeutet, obwohl der Relative Strength Index (14) nahe 56 weiterhin auf ein leicht konstruktives Momentum und nicht auf überkaufte Bedingungen hinweist.

Auf der Oberseite ist der unmittelbare Widerstand bei 0,5892 konzentriert, gefolgt vom 20-Perioden-SMA bei 0,5897; ein nachhaltiger Durchbruch über diese Zone würde den Weg in Richtung 0,5965 öffnen. Auf der Unterseite zeigt sich erste Unterstützung bei 0,5887, gefolgt von einer sekundären Unterstützung bei 0,5881, während ein tieferer Rücksetzer in Richtung des 100-Perioden-SMA bei 0,5792 erforderlich wäre, um die derzeit konstruktive Vier-Stunden-Struktur wesentlich zu untergraben.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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