Als US-Finanzminister Scott Bessent am Sonntag in einem NBS-News-Interview gefragt wurde, ob Präsident Donald Trump den Krieg „herunterfährt“ oder „eskaliert“, sagte er, dass dies sich nicht gegenseitig ausschließe. Manchmal müsse man eskalieren, um zu deeskalieren.
Wie Präsident Trump es immer tut, lässt er alle Optionen auf dem Tisch.
Wir hatten eine sehr erfolgreiche Bombardierungskampagne gegen die Militäranlagen auf der Insel Kharg, dem Knotenpunkt für die gesamte iranische Ölversorgung. Was mit der Insel Kharg passieren könnte, werden wir sehen.
Die Risikostimmung bleibt zu Beginn der Woche am Montag schwächer, wobei der US-Dollar-Index angesichts erhöhter Zuflüsse in sichere Häfen wieder über die Marke von 99,50 steigt.
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.