Der US-Dollar-Index (DXY), der den Greenback gegenüber einem Währungskorb abbildet, gewinnt am Dienstag wieder an positiver Dynamik und steigt in der ersten Hälfte der europäischen Sitzung erneut über die Mitte der 99,00er-Marke. Der Index hat damit einen Teil des Rückgangs vom Vortag nach einem über zwei Wochen erreichten Hoch wieder ausgeglichen, auch wenn die kurzfristige Tendenz weiterhin zugunsten bullischer Händler zu sein scheint.
Vor dem Hintergrund der hawkischen Äußerungen von Federal Reserve (Fed)-Chef Kevin Warsh am Freitag erhöhen Inflationsrisiken infolge steigender Energiepreise die Marktwetten auf eine Zinserhöhung im September. Zudem erweist sich eine weitere Eskalation der Spannungen zwischen den USA und dem Iran als ein weiterer Faktor, der den sicheren Hafen Greenback stützt und den positiven Ausblick für den DXY bestätigt.
Unterdessen hat sich der Moving Average Convergence Divergence (MACD) leicht ins Positive gedreht und der Relative Strength Index (RSI) bewegt sich in der Nähe eines neutralen 50er-Bereichs. Verbesserte Momentum-Indikatoren deuten jedoch lediglich auf eine Stabilisierung und nicht auf einen klaren bullischen Trend hin, während der DXY weiterhin durch den gebündelten Widerstand direkt darüber in der Region um 99,70-99,75 gedeckelt bleibt.
Der genannte Bereich umfasst den 100-Tage Simple Moving Average (SMA) und das 38,2%-Fibonacci-Retracement des Rückgangs von Juli bis August und bildet damit eine enge Barriere, die der Index zurückerobern müsste, um den unmittelbaren Abwärtsdruck zu verringern. Weiterer Widerstand zeigt sich beim 50,0%-Retracement bei 100,07 und beim 61,8%-Niveau bei 100,44, vor stärkeren Fibonacci-Deckeln bei 100,95 und 101,61.
Auf der Unterseite ergibt sich die erste Unterstützung beim 23,6%-Fibo.-Retracement bei 99,26, mit einem tieferen strukturellen Boden um das Zyklustief nahe 98,54.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Neuseeländischer Dollar.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | 0.21% | 0.07% | 0.11% | 0.12% | 0.34% | 0.39% | 0.22% | |
| EUR | -0.21% | -0.14% | -0.07% | -0.10% | 0.12% | 0.16% | 0.00% | |
| GBP | -0.07% | 0.14% | 0.04% | 0.06% | 0.26% | 0.30% | 0.14% | |
| JPY | -0.11% | 0.07% | -0.04% | 0.00% | 0.22% | 0.28% | 0.09% | |
| CAD | -0.12% | 0.10% | -0.06% | -0.01% | 0.21% | 0.25% | 0.09% | |
| AUD | -0.34% | -0.12% | -0.26% | -0.22% | -0.21% | 0.05% | -0.12% | |
| NZD | -0.39% | -0.16% | -0.30% | -0.28% | -0.25% | -0.05% | -0.16% | |
| CHF | -0.22% | -0.00% | -0.14% | -0.09% | -0.09% | 0.12% | 0.16% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.