Block baut die Zusammenarbeit seiner Zahlungsplattform Square mit Google aus. Restaurants und andere Gastronomiebetriebe in den USA sollen ihre Angebote künftig direkt über die KI-Funktion Ask Maps in Google Maps zugänglich machen können, wie Square am Donnerstag mitteilte.
Voraussetzung dafür ist, dass die teilnehmenden Square-Händler ein Google-Unternehmensprofil aktivieren. Anschließend können sie in den Ergebnissen von Ask Maps erscheinen. Speisekarten, Öffnungszeiten und Standortinformationen werden automatisch aus dem Square Dashboard übernommen. Eine zusätzliche Einrichtung sowie weitere Verträge oder Gebühren sind laut Square nicht erforderlich.
Nutzer in den USA können über Ask Maps die Speisekarten teilnehmender Anbieter durchsuchen, Bestellungen individuell zusammenstellen und den Bezahlvorgang über Order by Cash App abschließen. Die eingehenden Bestellungen werden direkt in die bestehende Square-Infrastruktur des jeweiligen Betriebs übertragen. Dazu gehören unter anderem das Kassensystem und das Kitchen Display System für die Küche.
Die neue Funktion knüpft an bereits bestehende Möglichkeiten im Square Dashboard an, über die Unternehmensinformationen mit Google Maps synchronisiert werden können. Durch die Erweiterung sollen Gastronomiebetriebe nun auch über natürlich formulierte Suchanfragen innerhalb von Google Maps gefunden werden können.
Die Integration ist nach Angaben der Unternehmen der erste Schritt einer umfassenderen Zusammenarbeit zwischen Square und Google. Gemeinsam mit weiteren Partnern wollen sie zudem das Universal Commerce Protocol auf die Gastronomie ausweiten. Der offene Standard soll die technische Grundlage für KI-gestützte, automatisierte Handelsprozesse schaffen.