Die ING-Analysten Warren Patterson und Ewa Manthey berichten, dass der Kupferpreis an der LME über 14.000 Dollar je Tonne notiert und an der Comex nahe seinen Rekordständen liegt. Angetrieben wird der Markt durch die Verlagerung von Metall in die USA im Vorfeld möglicher Zollentscheidungen. Angespannte physische Märkte, niedrige Lagerbestände außerhalb der USA und anhaltende Probleme auf der Angebotsseite stützen die Preise und könnten in den kommenden Sitzungen für stärkere Schwankungen sorgen.
„Bei den Basismetallen setzte auch Kupfer seine Gewinne fort. An der LME wird das Metall über 14.000 Dollar je Tonne gehandelt, während die Comex-Futures weiterhin nahe ihren Rekordständen liegen. Der Markt wird nach wie vor durch die Verlagerung von Metall in die USA im Vorfeld möglicher Zollentscheidungen bestimmt. Dadurch verknappt sich das verfügbare Angebot in anderen Regionen, was die Preise an den weltweiten Börsen stützt.“
„Die verbesserte Stimmung mit Blick auf den Nahen Osten gab den Industriemetallen zusätzlichen Auftrieb. Hoffnungen auf Fortschritte bei den Verhandlungen über eine Wiederöffnung der Straße von Hormus haben den US-Dollar belastet. Niedrigere Energiepreise haben zugleich die Inflationssorgen gedämpft und die Aussichten für Anlageklassen verbessert, die besonders stark auf das globale Wachstum reagieren.“
„Die fundamentale Lage bei Kupfer bleibt unterstützend. Angespannte physische Märkte, niedrige Lagerbestände außerhalb der USA und anhaltende Herausforderungen auf der Angebotsseite dürften die Preise weiter stützen. Entwicklungen in der US-Zollpolitik könnten kurzfristig zudem für eine höhere Volatilität sorgen.“
„Auch Aluminium und Zink legten im Sog des Kupferpreises zu.“