Samsung Electronics hat im zweiten Quartal dank der anhaltend hohen Nachfrage nach Anwendungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz einen kräftigen Gewinnsprung erzielt. Vor allem das Halbleitergeschäft profitierte von Investitionen in KI-Infrastruktur und einer starken Nachfrage nach Speicherlösungen für Server.
Der operative Gewinn stieg im Berichtszeitraum auf 89,49 Billionen Won, nachdem im Vorjahresquartal 4,68 Billionen Won erzielt worden waren. Gegenüber dem ersten Quartal legte das operative Ergebnis um 56,4 Prozent zu.
Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn erhöhte sich auf 71,27 Billionen Won nach 4,93 Billionen Won im Vorjahreszeitraum.
Der Umsatz kletterte auf 171,50 Billionen Won und lag damit mehr als doppelt so hoch wie ein Jahr zuvor mit 74,57 Billionen Won.
Besonders stark entwickelte sich die Halbleitersparte Device Solutions. Der Geschäftsbereich erzielte einen Umsatz von 127,5 Billionen Won sowie einen operativen Gewinn von 89,2 Billionen Won.
Vor allem das Speicherchipgeschäft verzeichnete eine hohe Nachfrage. Trotz begrenzter Produktionskapazitäten profitierte Samsung insbesondere vom Absatz von Speicherlösungen für Server, die im Zuge des weltweiten KI-Ausbaus verstärkt benötigt werden.
Für die zweite Jahreshälfte rechnet der Konzern mit einer anhaltend starken Nachfrage im Speicherchipgeschäft. Ausschlaggebend seien die fortgesetzten Investitionen in KI-Infrastruktur sowie die zunehmende Verbreitung sogenannter agentischer KI-Systeme. Gleichzeitig erwartet Samsung eine weiter steigende Nachfrage nach Server-DRAM, Enterprise-SSDs und HBM-Speicherchips.