Der Cardano (ADA) Preis bewegt sich zum Redaktionsschluss am Mittwoch über 0,1700 USD, doch die zwei aufeinanderfolgenden Verlusttage begrenzen das Momentum seiner kurzfristigen Erholung. Der Rücksetzer belastet die Einzelhandelsstimmung und bildet ein bärisches Flaggenmuster mit einem Abwärtsrisiko von 14 % in Richtung des Tiefs vom 6. Juni bei 0,1486 USD.
Die Einzelhandelsstärke bei Cardano hat in den letzten Wochen angesichts von Bedenken bezüglich der Netzwerknutzung, des Ökosystemwachstums und der Beiträge des Gründers Charles Hoskinson über seine Verantwortlichkeiten und seine Pause von den sozialen Medien abgenommen. Daten von CoinGlass zeigen, dass das Volumen bei ADA-Derivaten in den letzten 24 Stunden um etwa 25 % auf 565,46 Mio. USD gesunken ist, während das Open Interest (OI) um fast 3 % auf 385,38 Mio. USD gestiegen ist. Typischerweise deutet eine inverse Beziehung zwischen OI und Volumen auf einen ruhigen Positionsaufbau im Markt hin.
Die negative Funding-Rate von -0,0099 % – was darauf hinweist, dass Händler bereit sind, Short-Positionen mit einem Aufschlag zu kaufen – bestätigt einen starken bärischen Aufbau bei ADA-Derivaten. Kurz gesagt spiegeln die ADA-Derivatdaten ein bärisches Crowding- oder „crowded-shorts“-Szenario wider.

Cardano handelt zum Redaktionsschluss am Mittwoch um 0,1700 USD und behält auf dem 4-Stunden-Chart eine überwiegend bärische Tendenz bei. Der ADA-Preis hält sich unter dem 50-Perioden Exponential Moving Average (EMA) bei 0,1752 USD, der als erste Obergrenze über dem aktuellen Kurs fungiert, während der 100-Perioden EMA bei 0,1845 USD und der 200-Perioden EMA bei 0,2035 USD die breitere Abwärtsneigung verstärken.
Aus technischer Sicht bewegt sich der ADA-Preis nahe der lokalen Unterstützungs-Trendlinie eines kurzfristigen aufsteigenden Kanal-Musters um 0,1700 USD. Der Kanal bildet jedoch ein bärisches Flaggenmuster, wobei der 30%ige Rückgang Anfang Juni als Mast fungiert.
Der Relative Strength Index (RSI) liegt knapp unter der Mittellinie bei etwa 47 auf dem 4-Stunden-Chart, während der Moving Average Convergence Divergence (MACD) unter seiner Signallinie bleibt und einem bärischen Verlauf folgt. Zusammengenommen deuten die Momentum-Indikatoren darauf hin, dass Erholungsversuche wahrscheinlich auf Verkaufsdruck stoßen werden, solange der Preis unter diesen wichtigen EMAs bleibt.
Ein entscheidender Schlusskurs unter 0,1700 USD könnte einen bärischen Ausbruch aus dem invertierten Flaggenmuster bestätigen und die Aufmerksamkeit auf niedrigere Unterstützungsniveaus lenken. Die Fibonacci-Niveaus von 78,6 % und 100 %, gemessen über den 30%igen Rückgang Anfang Juni, bei 0,1644 USD bzw. 0,1486 USD, dienen als entscheidende Basen, wobei letzteres ein potenzielles Abwärtsrisiko von 14 % gegenüber dem aktuellen Marktpreis signalisiert. Das 127,2% Fibonacci-Extension-Level bei 0,1306 USD stellt das erweiterte bärische Kursziel dar.
Auf der Oberseite könnte eine mögliche Erholung des ADA-Preises die 50- und 100-Perioden EMAs bei 0,1752 USD bzw. 0,1845 USD testen, gefolgt vom 50%-Retracement-Level bei 0,1883 USD.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Der Entwickler einer Kryptowährung legt die maximale Anzahl an Token fest, die erzeugt oder ausgegeben werden können. Diese festgelegte Menge an Vermögenswerten kann durch verschiedene Mechanismen wie Mining, Staking oder andere Algorithmen der zugrunde liegenden Blockchain-Technologie geschaffen werden. Gleichzeitig kann das im Umlauf befindliche Angebot durch Maßnahmen wie das Verbrennen von Token oder versehentliche Transaktionen, beispielsweise das Senden an Adressen inkompatibler Blockchains, reduziert werden.
Die Marktkapitalisierung ergibt sich aus der Multiplikation des im Umlauf befindlichen Angebots eines Vermögenswerts mit dessen aktuellem Marktwert.
Das Handelsvolumen misst die Anzahl der gehandelten Token eines Vermögenswerts innerhalb eines festgelegten Zeitraums, oft 24 Stunden. Steigendes Volumen weist in der Regel auf erhöhte Nachfrage hin.
Die sogenannten Finanzierungsraten sind ein zentraler Mechanismus an den Märkten, um Händler dazu zu ermutigen, Positionen zu eröffnen und gleichzeitig sicherzustellen, dass die Preise von unbefristeten Kontrakten den Kassamarktpreisen entsprechen. Börsen nutzen dieses Konzept, um sicherzustellen, dass sich zukünftige und Indexpreise regelmäßig angleichen. Bei einer positiven Finanzierungsrate liegt der Preis des unbefristeten Kontrakts über dem Markpreis, was bedeutet, dass Händler mit Long-Positionen jene mit Short-Positionen bezahlen. Im Fall einer negativen Finanzierungsrate zahlen Händler mit Short-Positionen an diejenigen mit Long-Positionen, da der unbefristete Preis unter dem Markpreis liegt.