Der Premierminister von Katar, Sheikh Mohammed bin Abdulrahman al-Thani, sagte, dass das Land die normale Produktion von verflüssigtem Erdgas „innerhalb weniger Wochen“ wieder aufnehmen werde, berichtete die Financial Times am Mittwoch.
QatarEnergy setzte die LNG-Produktion aus, nachdem die USA und Israel am 28. Februar ihren Krieg gegen den Iran begonnen hatten, nach einem Drohnenangriff auf die riesige Ras Laffan-Anlage.
Die Preise für Erdgas werden maßgeblich durch Angebot und Nachfrage, aber auch durch externe Faktoren wie Wetterbedingungen, geopolitische Ereignisse und Energiepolitik bestimmt. Die Wetterabhängigkeit und der Einfluss globaler Spannungen wie der Ukraine-Krise spielen eine zentrale Rolle bei den Preisschwankungen.
Der wichtigste wirtschaftliche Bericht, der die Erdgaspreise beeinflusst, ist das wöchentliche Inventarbulletin der Energy Information Administration (EIA), einer US-Behörde, die Marktdaten zum US-Gasmarkt erstellt. Das EIA-Bulletin erscheint in der Regel donnerstags um 14:30 GMT.
Der US-Dollar spielt als weltweite Reservewährung eine zentrale Rolle auf den internationalen Rohstoffmärkten – darunter auch bei Erdgas, das überwiegend in Dollar gehandelt wird. Der Wechselkurs des US-Dollars wirkt sich direkt auf den Preis von Erdgas aus: Ein stärkerer Dollar führt dazu, dass weniger Dollar benötigt werden, um die gleiche Menge Gas zu kaufen, was den Preis sinken lässt. Schwächt sich der Dollar hingegen ab, steigt der Preis.