Der stellvertretende Gouverneur der Reserve Bank of Australia (RBA), Andrew Hauser, sagte, dass die Zentralbank noch Arbeit vor sich habe, um die Inflation zu senken, die weiterhin viel zu hoch sei, berichtete Reuters am Mittwoch.
Noch Arbeit zu tun, um die Inflation zu senken, die weiterhin viel zu hoch ist.
Rechtzeitige politische Maßnahmen zur Senkung der Inflation könnten geringere Arbeitslosigkeitskosten verursachen.
Proaktive politische Maßnahmen ergriffen, um übermäßigen Kapazitätsdruck mit Zinserhöhungen zu verringern.
Niedrigere globale Ölpreise wären eine willkommene Entwicklung, eine vollständige Konfliktlösung ist jedoch noch nicht gesichert.
Seit Mai gab es wichtige wirtschaftliche Entwicklungen, nicht zuletzt die Aussicht auf ein US-Iran-Abkommen.
Die Rede behandelt die Nichtlinearität und Steilheit der Phillips-Kurve.
Zum Zeitpunkt der Erstellung hält sich AUD/USD auf höherem Niveau nahe 0,6910 und verliert im Tagesverlauf 0,10%.
Die Reserve Bank of Australia (RBA) legt die Geldpolitik des Landes fest und strebt eine Inflationsrate von 2-3 % an. Zinssatzerhöhungen stärken in der Regel den australischen Dollar, während Zinssenkungen ihn schwächen.
Traditionell galt Inflation als nachteilig für Währungen, da sie den Wert des Geldes mindert. In modernen Volkswirtschaften hat sich jedoch gezeigt, dass moderate Inflation zu Zinserhöhungen durch Zentralbanken führt, was wiederum Kapitalzuflüsse aus dem Ausland anzieht. Investoren suchen nach höheren Renditen, was die Nachfrage nach der lokalen Währung – im Fall Australiens den Australischen Dollar – stärkt.
Makroökonomische Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP) und der Einkaufsmanagerindex (PMI) haben direkten Einfluss auf die Währungen eines Landes. Eine starke Wirtschaft zieht Kapital an und stärkt die heimische Währung.
Quantitative Lockerung (QE) ist ein geldpolitisches Instrument, das in Krisenzeiten eingesetzt wird, wenn Zinssenkungen allein nicht ausreichen, um die Kreditvergabe in der Wirtschaft wieder anzukurbeln. Die Reserve Bank of Australia (RBA) nutzt QE, indem sie australische Dollar druckt, um damit Vermögenswerte – in der Regel Staats- oder Unternehmensanleihen – von Finanzinstituten aufzukaufen. Damit wird den Banken dringend benötigte Liquidität zur Verfügung gestellt. Eine solche Maßnahme führt in der Regel zu einer Abwertung des australischen Dollars.
Quantitative Straffung (QT) stellt das Gegenstück zur quantitativen Lockerung (QE) dar und wird eingeleitet, sobald sich die Wirtschaft erholt und die Inflation wieder anzieht. Während die Reserve Bank of Australia (RBA) im Rahmen der QE Staats- und Unternehmensanleihen aufkauft, um den Finanzmärkten Liquidität zuzuführen, beendet sie bei QT diese Käufe und reinvestiert nicht in fällige Anleihen. Diese geldpolitische Maßnahme wird in der Regel als positiv für den australischen Dollar bewertet.