West Texas Intermediate (WTI) US-Öl korrigiert am Dienstag nach unten, wobei der Preis zum Zeitpunkt der Erstellung bei etwa 82,30 USD liegt, was einem Rückgang von 1,15% im Tagesverlauf entspricht, da die Märkte die Versorgungsrisiken nach den Kommentaren internationaler Energiebeamter neu bewerten.
Der Rückgang erfolgt nach Äußerungen, die von Reuters berichtet wurden und darauf hindeuten, dass die G7-Länder die Möglichkeit in Betracht ziehen, strategische Ölreserven freizugeben, um die Märkte angesichts der aktuellen Versorgungsunterbrechungen zu stabilisieren.
Japans Industriesekretär Yoji Muto Akazawa sagte am Dienstag, dass er die globale Energiesituation mit den G7-Energieministern besprochen habe, einschließlich der möglichen Freigabe strategischer Ölreserven, falls erforderlich. Laut Akazawa bestätigte die G7 ihre Bereitschaft, „notwendige Maßnahmen“ zu ergreifen, um die globalen Energieversorgung zu unterstützen.
Der Exekutivdirektor der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, betonte ebenfalls die Notwendigkeit, den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormuz wiederherzustellen, eine entscheidende Wasserstraße, durch die etwa 20% der globalen Öllieferungen verlaufen. Er fügte hinzu, dass eine koordinierte Freigabe strategischer Reserven in Betracht gezogen werden könnte, um die Spannungen auf dem Markt zu verringern.
In diesem Zusammenhang kündigte Fatih Birol an, dass die Internationale Energieagentur (IEA) später heute ein außerordentliches Treffen der Mitgliedstaaten einberufen hat, um die aktuelle Versorgungssicherheit und die allgemeinen Marktbedingungen zu bewerten.
Diese Diskussionen finden statt, während die Ölmärkte weiterhin hoch volatil bleiben. Versorgungsunterbrechungen im Zusammenhang mit der Schließung der Straße von Hormuz haben kürzlich die Rohölpreise stark in die Höhe getrieben, da Händler eine signifikante Verknappung des globalen Angebots befürchteten.
Die Aussicht auf ein koordiniertes Eingreifen großer Volkswirtschaften, um zusätzliches Öl in den Markt zu injizieren, trägt jedoch dazu bei, die unmittelbaren Versorgungsbedenken zu verringern, was einige Gewinnmitnahmen nach dem jüngsten Preisanstieg auslöst.
