Das Paar USD/JPY handelt am Dienstag mit einer bärischen Tendenz nahe der Region von 158,90 und setzt damit die jüngsten Verluste fort, da der US-Dollar (USD) angesichts einer verbesserten Risikostimmung und erneuter Hoffnungen auf Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten (US) und Iran weiter nachgibt. Einerseits berichtete Reuters, dass die USA und der Iran später in dieser oder Anfang nächster Woche für Friedensgespräche nach Islamabad zurückkehren werden. Andererseits teilte das Weiße Haus mit, dass es noch keinen Termin für weitere Gespräche gibt.
Der Greenback steht unter Druck nach den US-Daten vom Dienstag, die die Erzählung einer heißen Inflation untermauern. Der Erzeugerpreisindex (PPI) für März stieg weniger als erwartet um 3,8 %, jedoch nicht ausreichend, um die Bedenken hinsichtlich anhaltenden Preisdrucks zu mildern oder die Dringlichkeit für die Federal Reserve (Fed) zu verringern, weitere Straffungsmaßnahmen umzusetzen.
Auf japanischer Seite gewinnt der japanische Yen (JPY) an Dynamik, da Berichte darauf hindeuten, dass die Bank of Japan (BoJ) eine Anhebung ihrer Preisprognosen in Erwägung zieht. Die BoJ wird in etwa zwei Wochen eine geldpolitische Sitzung abhalten, ebenso wie die Fed. Dies verstärkt die Erwartungen, dass die Entscheidungsträger ihre Wirtschaftspolitik weiter normalisieren könnten.
Im Vier-Stunden-Chart notiert USD/JPY bei 158,87 und behält eine kurzfristig bärische Tendenz bei, da es unterhalb sowohl des 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 159,24 als auch des 100-Perioden SMA bei 159,27 gedeckelt bleibt. Das Paar versucht, sich nach den jüngsten Verlusten zu stabilisieren, doch die Nähe zum ersten horizontalen Widerstand bei 158,94 verstärkt den Eindruck eines Angebotsüberhangs, während der Relative Strength Index um 42 nur ein moderates, unter dem Neutralniveau liegendes Momentum und vorerst begrenzte Erholungsstärke signalisiert.
Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung bei 158,78, mit weiteren Unterstützungen bei 158,72 und 158,61, die eine relativ enge Nachfragelzone bilden, welche weitere Rückgänge bei einem Test verlangsamen könnte. Auf der Oberseite wäre ein Durchbruch über 158,94 erforderlich, um den unmittelbaren Druck zu verringern, wobei der folgende Widerstand nahe dem 20-Perioden SMA bei 159,24 und dem 100-Perioden SMA bei 159,27 liegt, wo Verkäufer voraussichtlich wieder aktiv werden, sofern sich das Momentum nicht deutlich verbessert.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)