WTI-Öl fällt, da die nachlassenden Spannungen im Nahen Osten und die stabile OPEC+-Produktion belasten

Quelle Fxstreet
  • Die WTI-Preise für US-Öl fallen zu Beginn der Woche und werden durch nachlassende geopolitische Spannungen im Nahen Osten belastet.
  • Kommentare von Donald Trump beleben die Aussicht auf ein Abkommen mit dem Iran, einem Schlüsselakteur in der globalen Ölversorgung.
  • OPEC+ bestätigt, dass die Produktion im März stabil gehalten wird, was potenzielle Unterstützung für die Preise begrenzt.

West Texas Intermediate (WTI) US-Öl wird am Montag zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts bei rund 61,90 USD gehandelt, was einem Rückgang von 5,50 % im Tagesverlauf entspricht. Die WTI-Preise stehen unter Druck, da die Märkte auf Anzeichen nachlassender Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten (US) und dem Iran reagieren, was die Versorgungserwartungen im globalen Energiemarkt verändern könnte.

Die Stimmung verschlechterte sich nach Kommentaren von US-Präsident Donald Trump, der am Sonntag sagte, dass die Vereinigten Staaten hoffen, ein Abkommen mit dem Iran zu erreichen. Diese Bemerkungen erfolgen vor dem Hintergrund regionaler Spannungen, nachdem Irans Oberster Führer Ayatollah Ali Khamenei gewarnt hatte, dass ein US-Angriff einen umfassenderen Konflikt auslösen könnte. Für die Anleger könnte die Aussicht auf ein Abkommen mit dem Iran, einem der Hauptproduzenten innerhalb der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC), den Weg für eine Lockerung der Sanktionen und letztendlich eine Erhöhung des Rohölangebots ebnen, was die WTI-Preise belastet.

Gleichzeitig bestätigte die Organisation erdölexportierender Länder und ihre Verbündeten (OPEC+) am Sonntag ihre Entscheidung, die Produktion im März unverändert zu lassen. Die Gruppe gab auch bekannt, dass ihr nächstes Treffen am 1. März stattfinden wird. Diese Entscheidung folgt auf das frühere Einfrieren geplanter Produktionssteigerungen, was die Erwartungen an saisonal schwächere Nachfrage in den kommenden Monaten widerspiegelt. Während diese Angebotsdisziplin darauf abzielt, die Marktstabilität zu unterstützen, war sie nicht ausreichend, um die negativen Auswirkungen der jüngsten geopolitischen Entwicklungen auszugleichen.

Händler richten nun ihre Aufmerksamkeit auf die bevorstehenden US-Öllagerdaten, wobei der Bericht des American Petroleum Institute (API) am Dienstag fällig ist.

WTI Öl - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

WTI-Öl, kurz für West Texas Intermediate, ist eine der wichtigsten Rohölsorten, die auf dem globalen Markt gehandelt werden. Es wird wegen seiner leichten und süßen Qualität geschätzt und dient als wichtiger Referenzpreis auf den Energiemärkten.

Wie bei allen Vermögenswerten sind Angebot und Nachfrage die Haupttreiber des WTI-Ölpreises. Globales Wachstum kann die Nachfrage nach Öl erhöhen, während eine schwache Weltwirtschaft die Nachfrage dämpft. Politische Instabilität, Kriege und Sanktionen können das Angebot beeinträchtigen und die Preise beeinflussen. Die Entscheidungen der OPEC, einer Gruppe führender ölproduzierender Länder, spielen ebenfalls eine Schlüsselrolle. Da Öl überwiegend in US-Dollar gehandelt wird, beeinflusst auch der Wert des US-Dollars den WTI-Preis.

Die wöchentlichen Berichte des American Petroleum Institute (API) und der Energy Information Agency (EIA) über die Rohölbestände beeinflussen den Preis von WTI-Öl. Ein Rückgang der Bestände signalisiert eine steigende Nachfrage, was den Preis nach oben treibt, während ein Anstieg der Bestände auf ein Überangebot hindeutet und die Preise senkt. Die EIA-Daten gelten als zuverlässiger, da sie von der US-Regierung stammen.

Die OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) ist eine Gruppe von 12 erdölproduzierenden Ländern, die zweimal jährlich gemeinsam über die Förderquoten der Mitgliedsländer entscheiden. Ihre Entscheidungen wirken sich häufig auf die Preise für WTI Öl aus. Beschließt die OPEC, die Förderquoten zu senken, kann dies das Angebot verknappen und die Ölpreise in die Höhe treiben. Erhöht die OPEC die Produktion, hat dies den gegenteiligen Effekt. Die OPEC+ bezieht sich auf eine erweiterte Gruppe von zehn zusätzlichen Nicht-OPEC-Mitgliedern, von denen Russland das bekannteste ist.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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Autor  FXStreet
Mo. 26.Jan
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Silber steigt in Asien auf 113,50 US-Dollar – Safe-Haven-Nachfrage und Fed im FokusSilber (XAG/USD) steigt am Mittwoch in Asien auf 113,50 US-Dollar (+1,30%), gestützt von Dollar-Schwäche, Safe-Haven-Nachfrage und Zinssenkungsfantasie, während die Fed-Entscheidung und mögliche Gewinnmitnahmen nach über 200% Jahresplus im Fokus stehen.
Autor  Mitrade Team
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Autor  Mitrade Team
Mi. 28.Jan
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Autor  Mitrade Team
Do. 29.Jan
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Gold fällt, da die Einigung über die Regierungsfinanzierung den USD stärkt und Gewinnmitnahmen auslöstGold (XAU/USD) erlebt am Freitag zum zweiten Mal in Folge eine starke Liquidation, nachdem es seit Beginn dieses Monats um mehr als 25% parabolisch gestiegen ist und in den letzten zwei Wochen eine Reihe von Rekordhochs erreicht hat.
Autor  FXStreet
Fr. 30.Jan
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