Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar (EUR/USD) leicht zugelegt und dabei von der Schwäche der amerikanischen Währung profitiert. Nach Einschätzung der Devisenstrategen Quek Ser Leang und Lee Sue Ann von der United Overseas Bank (UOB) fehlt dem Währungspaar allerdings weiterhin eine klare Richtung. Die Kursentwicklung bleibt von deutlichen Schwankungen geprägt. Kurzfristig rechnen die Experten mit einer Handelsspanne zwischen 1,1185 und 1,1250. Auf Sicht von einer bis drei Wochen dürfte sich der Euro in einer engeren Bandbreite zwischen 1,1170 und 1,1270 bewegen. Eine technische Gegenbewegung könnte den Kurs dabei auch über den exponentiellen gleitenden Durchschnitt der vergangenen 21 Tage (EMA) führen.
„24-STUNDEN-AUSBLICK: Nach der Kursentwicklung vom Mittwoch hatten wir gestern darauf hingewiesen, dass die Momentumindikatoren weitgehend unverändert sind. Deshalb gingen wir davon aus, dass sich der Euro zwischen 1,1210 und 1,1250 bewegen würde. Anschließend stieg EUR/USD zunächst auf 1,1256, fiel danach auf 1,1188 zurück und erholte sich schließlich auf einen Schlusskurs von 1,1214, was einem Minus von 0,16 Prozent entspricht. Aus diesen Kursbewegungen lässt sich kaum eine eindeutige Richtung ableiten. Für heute erwarten wir deshalb eine Handelsspanne zwischen 1,1185 und 1,1250.“
„AUSBLICK FÜR EINE BIS DREI WOCHEN: Bereits seit Ende vergangener Woche rechnen wir beim Euro mit einer Seitwärtsbewegung. Gestern, am 22. Oktober, als EUR/USD bei 1,1230 notierte, hatten wir erklärt, dass die seitherigen Kursbewegungen weiterhin auf eine Konsolidierungsphase hindeuten. Allerdings dürfte vorerst eine engere Handelsspanne zwischen 1,1170 und 1,1270 ausreichen, um die Kursentwicklung zu begrenzen. An dieser Einschätzung halten wir fest.“