USD/JPY fällt am Mittwoch um 0,39% und handelt zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels bei rund 153,40. Der japanische Yen (JPY) profitiert von neuer Nachfrage, da Anleger ihre Wetten auf eine weitere geldpolitische Straffung durch die Bank of Japan (BoJ) erhöhen.
Es wird erwartet, dass die BoJ auf ihrer Sitzung im September ihren Leitzins um 25 Basispunkte (bps) von 1% auf 1,25% anheben wird. Ein solcher Schritt würde die japanischen Zinsen auf den höchsten Stand seit fast 31 Jahren bringen und auf die im Juni erfolgte Zinserhöhung folgen.
Die Erwartungen an eine weitere geldpolitische Straffung werden durch Inflationsrisiken gestützt, die von höheren Ölpreisen und der Schwäche des japanischen Yen ausgehen. BoJ-Vorstandsmitglied Hajime Takata bekräftigte diese Erwartungen in der vergangenen Woche, indem er andeutete, dass die Zentralbank einen aggressiveren Ansatz verfolgen könnte als zuvor erwartet. Takata deutete an, dass eine Erhöhung um 25 Basispunkte nicht zwangsläufig in Stein gemeißelt sei und dass auch aufeinanderfolgende Zinserhöhungen möglich blieben.
In den Vereinigten Staaten (US) richtet sich die Aufmerksamkeit auf die anstehenden Inflationsdaten. Der Erzeugerpreisindex (PPI) und der Verbraucherpreisindex (CPI) dürften neue Hinweise auf den geldpolitischen Kurs der Federal Reserve (Fed) vor ihrer Sitzung im September liefern.
Laut dem CME FedWatch Tool rechnen die Märkte derzeit mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 62% für eine Zinserhöhung der Fed auf ihrer September-Sitzung. Die anstehenden Inflationsdaten könnten daher eine entscheidende Rolle dabei spielen, die Zinserwartungen auf beiden Seiten des Pazifiks und folglich die nächste Richtungsbewegung bei USD/JPY zu prägen.
Im Stundenchart notiert USD/JPY bei 153,37 und hält damit an einem kurzfristig bärischen Bias fest, da das Paar weiterhin deutlich unter dem 100-Perioden-Simple Moving Average (SMA) bei 154,92 und dem 200-Perioden-SMA bei 157,26 liegt. Das Paar konsolidiert nach den jüngsten Verlusten, wobei der Kurs durch diese fallenden längerfristigen Durchschnitte gedeckelt wird, während der Relative Strength Index (14) nahe 42 darauf hindeutet, dass der Abwärtsdruck anhält, aber noch nicht überverkauft ist.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei 154,40, gefolgt vom 100-Perioden-SMA bei 154,92 und einer höheren horizontalen Barriere bei 155,29, wobei der 200-Perioden-SMA bei 157,26 die breitere bärische Struktur darüber zusätzlich bestätigt. Auf der Unterseite wird die unmittelbare Unterstützung bei 152,89 gesehen, mit einer tieferen Untergrenze bei 152,27; ein klarer Bruch unter diese Zone würde den Weg für eine Fortsetzung des Abwärtstrends öffnen, während Erholungsversuche voraussichtlich schwerfallen dürften, solange das Paar unter dem 100-Perioden-SMA handelt.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)