EUR/CAD gibt nach der Eröffnung mit einer bullischen Lücke nach und bleibt am Freitag in den frühen europäischen Handelsstunden bei 1,6040 stabil. Das Währungspaar bewegt sich kaum, da sich der Euro (EUR) nach den Daten aus Deutschland weiterhin stabil zeigt. Diese zeigten, dass die Auftragseingänge der Industrie im Juli um 2,5% gestiegen sind und damit die Erwartungen eines Anstiegs um 0,3% übertroffen haben, nachdem sie im Juni bereits um 3,7% zugelegt hatten. Im Jahresvergleich stiegen die Aufträge deutscher Industrieprodukte um 13,1% und damit fast doppelt so stark wie der Anstieg von 7,2% im Juni.
Für die Einzelhandelsumsätze in der Eurozone wird im Juli ein Anstieg um 0,3% gegenüber dem Vormonat erwartet, womit der im Juni verzeichnete Rückgang um 0,3% vollständig ausgeglichen würde. Unterdessen wird erwartet, dass der Entscheidungsträger der Europäischen Zentralbank (EZB), Philip Lane, vor Journalisten sprechen wird, wo er voraussichtlich die Bereitschaft der Zentralbank bekräftigen wird, weitere Zinserhöhungen vorzunehmen.
Analysten der Commerzbank stellen fest, dass Gouverneur Tiff Macklem die hawkishe Ausrichtung der BoC bekräftigt hat, indem er betonte, dass die Inflation "weiterhin zu hoch" geblieben sei und dass sich die "Aufwärtsrisiken aufgrund des Konflikts im Nahen Osten und der erneuten Eskalation des Handelsstreits mit den USA erhöht hätten". Sie heben seine Warnung hervor, dass insbesondere "höhere Energiepreise zunehmend auf andere Waren und Dienstleistungen übergreifen könnten", was die Marktbedenken verstärkt, dass anhaltender Kostendruck den geldpolitischen Kurs der Bank in den kommenden Monaten erschweren könnte.
Auf dem Tages-Chart notiert EUR/CAD bei 1,6040 und behält damit einen kurzfristig bärischen Ton bei, da der Kurs unter dem neun- und dem 50-Perioden-Exponential Moving Average (EMA) bleibt. Der kurzfristige EMA liegt unter dem längerfristigen EMA, während der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) bei rund 41 in der unteren Hälfte seiner Spanne bleibt, was zusammen darauf hindeutet, dass Erholungen eher durch das darüber liegende Angebot begrenzt werden dürften, statt einen nachhaltigen Rebound zu signalisieren.
Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand beim neun-Perioden-EMA nahe 1,6078, während der 50-Perioden-EMA bei rund 1,6105 die nächste Hürde bildet, falls Käufer einen Korrektur-Bounce versuchen. Da aus dem aktuellen Datensatz keine klaren nahegelegenen strukturellen Unterstützungen erkennbar sind, würde ein Bruch unter den jüngsten Kursbereich EUR/CAD anfällig für weitere Abwärtsausdehnung machen, bis sich auf dem Chart eine neue Nachfragezone etabliert.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Euro (EUR) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. Euro war am stärksten gegenüber dem Japanischer Yen.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | -0.02% | -0.16% | 0.31% | -0.01% | -0.05% | -0.18% | 0.11% | |
| EUR | 0.02% | -0.14% | 0.33% | 0.06% | -0.04% | -0.14% | 0.12% | |
| GBP | 0.16% | 0.14% | 0.47% | 0.17% | 0.11% | -0.01% | 0.26% | |
| JPY | -0.31% | -0.33% | -0.47% | -0.29% | -0.36% | -0.47% | -0.21% | |
| CAD | 0.01% | -0.06% | -0.17% | 0.29% | -0.07% | -0.20% | 0.09% | |
| AUD | 0.05% | 0.04% | -0.11% | 0.36% | 0.07% | -0.12% | 0.15% | |
| NZD | 0.18% | 0.14% | 0.00% | 0.47% | 0.20% | 0.12% | 0.26% | |
| CHF | -0.11% | -0.12% | -0.26% | 0.21% | -0.09% | -0.15% | -0.26% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Euro aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als EUR (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.