GBP/JPY fällt am Mittwoch um fast 1%, da der japanische Yen (JPY) über die gesamte Breite an Stärke gewinnt. Bei Redaktionsschluss handelt das Währungspaar bei rund 214,43, nachdem es ein Intraday-Tief nahe 213,70 erreicht hatte, den niedrigsten Stand seit dem 10. August.
Der starke Anstieg des Yen schürt Spekulationen, dass die japanischen Behörden nach dem kurzzeitigen Anstieg von USD/JPY über die Marke von 160 erneut interveniert haben könnten. Obwohl es keine offizielle Bestätigung einer Intervention gibt, hat sich die Bewegung auf die wichtigsten Yen-Paare ausgeweitet.
Hawkische Erwartungen an die Bank of Japan (BoJ) stützen den Yen ebenfalls. BoJ-Gouverneur Kazuo Ueda sagte, die Zentralbank werde auf ihrer Sitzung am 17. und 18. September über eine weitere Zinserhöhung beraten, da die Entscheidungsträger die zunehmenden Inflationsrisiken bewerten. BoJ-Vorstandsmitglied Hajime Takata fügte hinzu, dass die Zentralbank „einen flexibleren Ansatz bei Zinserhöhungen“ brauche und „ein breites Spektrum an Optionen in Betracht ziehen sollte, nicht nur jedes Mal eine Zinserhöhung um 0,25 %.“
Breitere makroökonomische Gegenwinde könnten jedoch weitere Gewinne des Yen begrenzen. Japans expansive Fiskalpolitik, die hohe Staatsverschuldung und die relativ niedrigen Zinssätze bleiben zentrale Sorgen für die Währung.
Vor diesem Hintergrund dürfte der zusätzliche Verkaufsdruck auf GBP/JPY nach dem starken Intraday-Rückgang begrenzt bleiben. Allerdings belasten fiskalische Sorgen in Großbritannien und der stabile geldpolitische Ausblick der Bank of England (BoE) die Stimmung gegenüber dem Pfund Sterling weiterhin. Es wird erwartet, dass die BoE die Zinssätze später in diesem Monat unverändert bei 3,75 % belässt. Gouverneur Andrew Bailey sagte letzte Woche, dass die Zweitrundeneffekte höherer Energiepreise gedämpft seien, was darauf hindeutet, dass die Zentralbank ihre Politik nicht sofort straffen muss.
Strategen bei Scotiabank betonen, dass "die Stimmung weiterhin eine wichtige Stütze für das GBP bleibt," und verweisen erneut auf die "deutliche Verbesserung seit PM Burnhams Amtsantritt Ende Juni." Sie fügen hinzu, dass "die fiskalischen Entwicklungen bis zum für Ende Oktober geplanten britischen Budget ein wichtiger Treiber der Stimmung bleiben werden," was darauf hindeutet, dass Anleger die bevorstehenden fiskalischen Pläne wahrscheinlich als entscheidenden Test für dieses verbesserte Umfeld betrachten werden.

Auf dem Tageschart behält GBP/JPY einen kurzfristig bärischen Ton bei, da der Kurs unter die einfachen gleitenden 100-Tage- und 50-Tage-Durchschnitte (SMAs) gefallen ist. Das Währungspaar notiert zudem knapp unter dem 38,2%-Fibonacci-Retracement bei 214,47, was darauf hindeutet, dass frühere Aufwärtsniveaus die Erholung nun begrenzen, während das Momentum mit dem Relative Strength Index (RSI) unterhalb der 50-Linie und dem Moving Average Convergence Divergence (MACD), der leicht ins negative Terrain abtaucht, schwach bleibt, während ein gedämpfter Average Directional Index (ADX) nahe 17 auf einen schwachen Trend hindeutet.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand beim 38,2%-Retracement um 214,47, gefolgt vom 100-Tage-SMA nahe 215 und dem 23,6%-Retracement bei 215,62, wobei der 50-Tage-SMA bei 216 eine breitere Versorgungszone darüber untermauert.
Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung beim 50,0%-Retracement bei 213,53, vor dem 200-Tage-SMA bei 213, während tiefere Rücksetzer das 61,8%-Retracement bei 212,60 sowie die unteren Fibonacci-Niveaus bei 211,27 und 209,58 freilegen würden, falls der Verkaufsdruck anhält.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Japanischer Yen (JPY) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. Japanischer Yen war am stärksten gegenüber dem Neuseeländischer Dollar.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | -0.02% | 0.06% | -0.92% | -0.33% | -0.37% | 0.77% | 0.12% | |
| EUR | 0.02% | 0.08% | -0.88% | -0.31% | -0.34% | 0.76% | 0.14% | |
| GBP | -0.06% | -0.08% | -0.96% | -0.36% | -0.43% | 0.65% | 0.06% | |
| JPY | 0.92% | 0.88% | 0.96% | 0.58% | 0.55% | 1.66% | 1.04% | |
| CAD | 0.33% | 0.31% | 0.36% | -0.58% | -0.04% | 1.07% | 0.45% | |
| AUD | 0.37% | 0.34% | 0.43% | -0.55% | 0.04% | 1.10% | 0.50% | |
| NZD | -0.77% | -0.76% | -0.65% | -1.66% | -1.07% | -1.10% | -0.60% | |
| CHF | -0.12% | -0.14% | -0.06% | -1.04% | -0.45% | -0.50% | 0.60% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Japanischer Yen aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als JPY (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.