AUD/USD notiert nahe der 0,7070er-Zone und hält einen Teil der Gewinne vom Mittwoch, nachdem das Paar ein Tageshoch nahe 0,7090 erreicht hatte.
Der US-Verbraucherpreisindex (VPI) fiel weitgehend wie erwartet aus, wobei die Gesamtinflation im Monatsvergleich um 0,1% und im Jahresvergleich um 3,4% stieg und damit den Prognosen entsprach, während die jährliche Kernrate auf 2,5% nachgab und damit leicht unter dem Konsens von 2,6% lag. Die Veröffentlichung drückte den US-Dollar (USD) zunächst nach unten und dämpfte die Wetten auf Zinserhöhungen.
Der nächste Test steht am Donnerstag an, wenn der US-Erzeugerpreisindex (EPI) veröffentlicht wird. Für die Kern-Erzeugerpreise wird auf Jahresbasis eine deutliche Verlangsamung erwartet, ein Wert, der die bereits nach dem VPI vom Mittwoch wachsende Argumentation für eine Disinflation weiter stärken würde.
Laut TD Securities sollte der Inflationsbericht für Juli "der Fed weiterhin Erleichterung in Bezug auf die Notwendigkeit einer strafferen Geldpolitik verschaffen, zumindest auf kurze Sicht." Die Bank verweist auf "Anzeichen einer Normalisierung der Dienstleistungspreise sowie auf einen weiterhin unter Kontrolle befindlichen Durchschlag der Zölle" und argumentiert, dass diese Dynamik "gute Vorzeichen für die Sorgen um eine hartnäckige Kerninflation" biete. Vor diesem Hintergrund bekräftigt TD Securities, dass "wir weiterhin der Ansicht sind, dass die Fed ihren geldpolitischen Kurs in diesem Jahr unverändert lassen wird."
Was die Marktreaktion betrifft, so stellt TD fest, dass "sich die Märkte im Zuge des Juli-Berichts relativ wenig verändert haben, wobei die Preisbildung für eine Zinserhöhung bei der September-Sitzung weiterhin knapp unter 50% liegt." Während die "Veröffentlichung eine Beibehaltung des Kurses durch die Fed unterstützt", warnen die Strategen, dass sie "bis zur September-Sitzung noch auf weitere Daten warten, da die Fed die Hürde für eine Zinserhöhung gesenkt hat." Sie weisen zudem darauf hin, dass "der EPI-Bericht Risiken für unsere vorläufige PCE-Prognose von 0,18% m/m birgt", was unterstreicht, dass die kommenden Veröffentlichungen die Erwartungen hinsichtlich des kurzfristigen geldpolitischen Pfads noch weiter präzisieren könnten.
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert AUD/USD bei 0,7067. Das Paar hält sich über dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,7062 und dem 100-Perioden-SMA bei 0,7016, was auf einen leicht konstruktiven kurzfristigen Ton hindeutet, während es in eine enge Zone des Angebots von oben hineinläuft. Die horizontale Unterstützung bei 0,7060 untermauert die unmittelbare Basis, und der Relative Strength Index (RSI) um 57 deutet auf ein positives, aber nicht überdehntes Momentum hin, da Käufer das obere Ende der jüngsten Handelsspanne testen.
Auf der Oberseite liegt der anfängliche Widerstand bei 0,7069, dicht gefolgt von gebündelten Barrieren bei 0,7071 und 0,7078, wobei ein nachhaltiger Ausbruch den Weg für weitere Gewinne öffnen würde. Auf der Unterseite bietet der 20-Perioden-SMA bei 0,7062 unmittelbare Unterstützung, während das horizontale Niveau bei 0,7060 als nahegelegene Untergrenze fungiert. Ein tieferer Pullback würde die weiter entfernte Unterstützung durch den 100-Perioden-SMA bei 0,7016 freilegen.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)