Der Euro (EUR) stabilisiert sich am Mittwoch gegenüber dem Pfund Sterling (GBP), wobei EUR/GBP nach zwei aufeinanderfolgenden Rückgängen nahe der 0,8540-Zone seitwärts handelt. Das Pfund erreichte im Tagesverlauf kurzzeitig ein Zwei-Wochen-Hoch, bevor es nach der Veröffentlichung des deutschen Verbraucherpreisindex (VPI) wieder nachgab, der zeigte, dass die Inflation im Juli hartnäckig blieb.
Das Pfund hat in dieser Woche einen festen Unterton beibehalten und das Paar damit unter seinem Ausgangsniveau gehalten, obwohl sich die Märkte auf einen Wachstumsbericht einstellen, der diese Stärke in beide Richtungen auf die Probe stellen könnte.
Die Bank of England (BoE) beließ ihren Leitzins bei ihrer Sitzung Anfang Juli wie erwartet unverändert bei 3,75%, doch die Abstimmung fiel knapper aus, als die Schlagzeile vermuten lässt. Drei der neun MPC-Mitglieder sprachen sich für eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte aus und verwiesen auf Inflationsrisiken, die sich angesichts höherer Energiepreise im Zusammenhang mit dem Konflikt im Nahen Osten nach oben verschoben haben.
Am Donnerstag wird das vorläufige britische BIP der wichtigste Katalysator für das Cross sein. Ökonomen erwarten für die drei Monate bis Juni ein Wachstum von 0,4% gegenüber dem Vorquartal, nach 0,6% im ersten Quartal, während die Jahresrate von 0,9% im März auf 1,1% steigen dürfte. Ein Wert im Rahmen der Prognosen dürfte das Pfund für sich genommen kaum bewegen, doch eine deutliche Abweichung nach unten wäre scharf
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert EUR/GBP bei 0,8540 und behält damit einen bärischen kurzfristigen Ton bei, da sich das Paar sowohl unter dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,8551 als auch unter dem 100-Perioden-SMA bei 0,8554 hält. Das Paar wird zudem durch nahe horizontale Barrieren bei 0,8541 und 0,8545 begrenzt, während der Relative Strength Index (RSI) um 39 unter der neutralen 50-Marke bleibt, was auf ein gedämpftes bullishes Momentum hindeutet und weitere Abwärtsbewegungen begünstigt, solange diese Begrenzungen intakt bleiben.
Auf der Abwärtsseite liegt die erste Unterstützung bei 0,8534, vor einer tieferen horizontalen Untergrenze bei 0,8532, die zusammen den unmittelbaren Nachfragebereich definieren. Auf der Oberseite müsste eine Erholung zunächst 0,8541 zurückerobern, gefolgt von 0,8545, bevor sich der Fokus auf den 20-Perioden-SMA bei 0,8551 und anschließend den 100-Perioden-SMA bei 0,8554 als zunehmend stärkere Widerstandsniveaus richten könnte.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)