NZD/USD notiert am Mittwoch höher nahe dem Bereich von 0,5790 und macht damit seinen zuvor verzeichneten Rückgang wieder wett, da der US-Dollar (USD) nach der geldpolitischen Ankündigung der Federal Reserve (Fed) deutlich nachgibt.
Das Paar bewegte sich zunächst nach unten, da erneute Spannungen im Nahen Osten die Nachfrage nach sicheren Häfen anfachten. Die Eskalation trieb auch die Ölpreise nach oben und belebte die Sorge, dass steigende Energiekosten die globale Inflation erhöht halten und die Zentralbanken zwingen könnten, eine restriktive Geldpolitik länger beizubehalten.
Der neuseeländische Dollar (NZD) erholte sich jedoch, nachdem der Offenmarktausschuss der US-Notenbank (FOMC) den Leitzins im Bereich von 3,50%–3,75% unverändert gelassen hatte. Der Beschluss wurde mit einer gespaltenen 9:3-Mehrheit gefasst, wobei die Präsidentin der Cleveland Fed, Beth Hammack, der Präsident der Minneapolis Fed, Neel Kashkari, und die Präsidentin der Dallas Fed, Lorie Logan, eine Anhebung um 25 Basispunkte bevorzugten. Das Statement der Fed war insgesamt hawkish und stellte fest, dass sich die Wirtschaftsaktivität weiterhin in solidem Tempo ausweitet, die Arbeitslosenquote sich kaum verändert hat und die Inflation im Verhältnis zum 2%-Ziel der Zentralbank erhöht bleibt. Die Entscheidungsträger räumten zudem ein, dass Angebotsschocks, insbesondere im Energiesektor, zu dem Preisdruck beitragen.
Trotz der hawkishen Formulierungen und drei abweichenden Stimmen fiel der US-Dollar nach der Ankündigung deutlich. Die Märkte preisen eine Zinserhöhung im September nicht mehr vollständig ein, da die Entscheidung, vorerst unverändert zu bleiben, Zweifel daran aufkommen ließ, ob eine Mehrheit der Mitglieder beim nächsten Treffen eine Straffung unterstützen wird.
Im 4-Stunden-Chart notiert NZD/USD bei 0,5795 und weist einen leicht bullishen Bias auf, da sich das Paar oberhalb des 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei rund 0,5784 und des 100-Perioden-SMA bei nahe 0,5791 konsolidiert. Diese Häufung von gleitenden Durchschnitten knapp unter dem aktuellen Kurs deutet auf eine entstehende Basis hin, während der Relative Strength Index (RSI), der leicht über 50 liegt, auf ein sich erholendes, aber nicht überdehntes Aufwärtsmomentum hindeutet.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei 0,5804, ein Ausbruch würde die Hürden bei 0,5907 und 0,5930 freilegen, bevor der stärkere Widerstand nahe 0,5965 folgt. Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung gestaffelt beim 100-Perioden-SMA um 0,5791 sowie bei den horizontalen Marken 0,5788 und 0,5778, wobei ein tieferer Boden nahe 0,5768 gesehen wird; die Bullen dürften die Kontrolle behalten, solange der Kurs über diesem Unterstützungsband bleibt.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)