USD/CAD legt am Montag leicht zu und macht frühere Verluste teilweise wieder wett, da sich der US-Dollar (USD) nach einem bearishen Gap zum Wochenauftakt erholt. Der Greenback schwächte sich zunächst ab, da eine vorübergehende Pause der Angriffe zwischen den Vereinigten Staaten (US) und dem Iran die Risikostimmung verbesserte. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts wird das Paar bei rund 1,4114 gehandelt, nachdem es von einem Intraday-Tief bei 1,4070 abgeprallt ist.
Die Ölpreise haben den Großteil der Gewinne der vergangenen Woche im Zuge dieser Pause wieder abgegeben und belasten damit den rohstoffgebundenen Kanadischen Dollar (CAD). West Texas Intermediate (WTI) wird nahe 82,70 USD pro Barrel gehandelt, nachdem es ein Intraday-Tief von 81,28 USD erreicht hatte, liegt aber im Tagesverlauf immer noch mehr als 7 % im Minus.
Trotz des Rückgangs am Montag bleiben die Ölpreise erhöht. Allerdings hat der Loonie seit Beginn des US-Iran-Kriegs nur begrenzte Unterstützung durch höhere Ölpreise erhalten, da USD/CAD weiterhin vor allem von US-Dollar-Strömen und geldpolitischen Erwartungen getrieben wird, während die inflationsbedingten Risiken durch Energiepreise zunehmen.
Die Märkte sehen die Federal Reserve (Fed) eher in der Lage, die Zinsen anzuheben, als die Bank of Canada (BoC). Vor diesem Hintergrund bleibt der kurzfristige Ausblick für USD/CAD nach oben gerichtet, wobei technische Indikatoren ebenfalls auf nachlassenden Verkaufsdruck nach dem Pullback vom Juni-Hoch nahe 1,4250 hindeuten.

Auf dem Tages-Chart weist USD/CAD eine konstruktive kurzfristige Tendenz auf, da es über dem 50-Tage- und dem 100-Tage-Simple Moving Average (SMA) bei 1,4030 bzw. 1,3883 gehandelt wird.
Das Paar testet den nahegelegenen horizontalen Widerstand bei 1,4120, während der Relative Strength Index (RSI) um 54 auf ein neutrales bis festes Momentum hindeutet und der Moving Average Convergence Divergence (MACD), der zwar noch leicht negativ, aber sich verbessert, auf nachlassenden Abwärtsdruck schließen lässt.
Ein klarer Durchbruch über 1,4120 könnte den Weg in Richtung des Juni-Hochs nahe 1,4250 öffnen. Auf der Unterseite fällt der 50-Tage-SMA nahe 1,4030 eng mit der psychologischen Marke von 1,4000 zusammen, was diesen Bereich zu einer wichtigen Unterstützungszone macht. Der 100-Tage-SMA bei 1,3883 würde bei zunehmendem Verkaufsdruck tiefere Unterstützung bieten.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Britisches Pfund.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | -0.03% | 0.18% | -0.08% | 0.15% | -0.16% | 0.12% | 0.06% | |
| EUR | 0.03% | 0.16% | -0.07% | 0.15% | -0.16% | 0.15% | 0.07% | |
| GBP | -0.18% | -0.16% | -0.24% | -0.00% | -0.32% | -0.05% | -0.09% | |
| JPY | 0.08% | 0.07% | 0.24% | 0.20% | -0.09% | 0.19% | 0.15% | |
| CAD | -0.15% | -0.15% | 0.00% | -0.20% | -0.29% | -0.02% | -0.07% | |
| AUD | 0.16% | 0.16% | 0.32% | 0.09% | 0.29% | 0.31% | 0.22% | |
| NZD | -0.12% | -0.15% | 0.05% | -0.19% | 0.02% | -0.31% | -0.08% | |
| CHF | -0.06% | -0.07% | 0.09% | -0.15% | 0.07% | -0.22% | 0.08% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.