NZD/USD verliert nahe der Marke von 0,5680 an Boden, da die Anleger auf die geldpolitische Entscheidung der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) am Mittwoch blicken, während der US-Dollar (USD) durch vorsichtige Äußerungen der Federal Reserve (Fed) gestützt bleibt.
Die jüngsten US-Arbeitsmarktdaten zeigten, dass der 4-Wochen-Durchschnitt der ADP-Beschäftigungsveränderung auf 21.000 von 24.250 zurückging, was auf eine schwächere private Einstellung hindeutet. Dennoch hielt sich der Greenback stabil, nachdem der Präsident der New Yorker Fed, John Williams, erklärte, die US-Wirtschaft wachse in einem stetigen Tempo, der Arbeitsmarkt bleibe stabil und die Inflation sei weiterhin erhöht.
In Neuseeland wird allgemein erwartet, dass die RBNZ den Leitzins (Official Cash Rate - OCR) um 25 Basispunkte von 2,25 % auf 2,50 % anhebt und damit eine dreimalige Pause beendet. Die Entscheidung könnte Volatilität auslösen, da die Ökonomen nach dem knappen 3-3-Ergebnis im Mai, als Gouverneur Breman die entscheidende Stimme für eine Zinspause abgab, weiterhin uneins sind.
Auf der 4-Stunden-Chart notiert NZD/USD bei 0,5675 und bleibt unter dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 0,5697 sowie dem 100-Perioden SMA bei 0,5707, was trotz der Stabilisierung des Paares knapp über den Intraday-Tiefs die kurzfristige bärische Tendenz aufrechterhält. Der Relative Strength Index (RSI) bei 42,8 fällt unter die Mittellinie, was auf nachlassendes Aufwärtsmomentum hinweist und die Annahme verstärkt, dass Erholungen unter dem Cluster der gleitenden Durchschnitte auf Verkaufsdruck stoßen dürften.
Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand bei der horizontalen Barriere nahe 0,5688, gefolgt von einem engen Cluster zwischen 0,5693 und 0,5699, knapp vor dem 20-Perioden SMA bei 0,5697 und dem 100-Perioden SMA bei 0,5707, die zusammen eine breitere Begrenzung für Erholungsversuche vor 0,5907 und 0,5930 bilden. Auf der Unterseite zeigt sich die erste Unterstützung bei 0,5672; ein Bruch darunter würde neue Tiefs freilegen und das Paar auf die Suche nach einer neuen Unterstützungsuntergrenze unterhalb der jüngsten Konsolidierungsbasis schicken.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)