Die Strategen der Scotiabank, Shaun Osborne und Eric Theoret, berichten, dass der japanische Yen (JPY) etwas fester tendiert und sich trotz einer breit angelegten Stärke des US-Dollar (USD) besser entwickelt als die übrigen G10-Währungen. Stärkere Einkaufsmanagerindizes signalisierten eine Belebung des Wachstums. Die Strategen sehen Anzeichen dafür, dass der Anstieg von USD/JPY an Schwung verliert, während sich die Renditedifferenzen stabilisieren. Kurzfristig verweisen sie auf begrenzten Widerstand vor 162 und erwarten nun erste Unterstützung im Bereich von 160. Damit erscheine das Risikoprofil nach dem jüngsten kräftigen Anstieg ausgewogener.
„Der Yen geht mit einem kleinen Plus von 0,1 Prozent in den nordamerikanischen Handel am Dienstag und entwickelt sich damit besser als alle anderen G10-Währungen – in einem Umfeld breit angelegter Dollar-Stärke.“
„Japans jüngste vorläufige Einkaufsmanagerindizes zeigten eine weitere Verbesserung des Wachstumstempos, wobei sowohl die Industrie als auch der Dienstleistungssektor im Monatsvergleich zulegten.“
„Der Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor stieg knapp in den Expansionsbereich, während der Index für die Industrie bis in den mittleren 50er-Bereich kletterte, was auf ein robustes Wachstum hindeutet.“
„Die Gewinne von USD/JPY zeigen Anzeichen von Erschöpfung, und die Renditedifferenzen scheinen sich stabilisiert zu haben.“
„Der technische Widerstand bleibt vor 162 begrenzt, während die kurzfristige Unterstützung nun bei 160 erwartet wird.“