Forex Today: US-Dollar bleibt vor wichtigen US-Daten widerstandsfähig

Quelle Fxstreet

Hier ist, was Sie am Mittwoch, dem 3. Juni, wissen müssen:

Der US-Dollar (USD) hält sich zur Wochenmitte stabil, da die Märkte auf eine neue Eskalation der Spannungen im Nahen Osten reagieren. In der zweiten Tageshälfte stehen im US-Wirtschaftskalender die ADP-Beschäftigungsänderung, der ISM-EMI für den Dienstleistungssektor im Mai sowie die Auftragseingänge der Industrie für April auf dem Programm. Zudem wird die Federal Reserve (Fed) ihr Beige Book veröffentlichen.

US-Dollar - WTD

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen diese woche. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Neuseeländischer Dollar.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD 0.36% 0.10% 0.37% 0.38% 0.23% 1.23% 1.05%
EUR -0.36% -0.26% -0.02% 0.02% -0.13% 0.89% 0.69%
GBP -0.10% 0.26% 0.28% 0.28% 0.13% 1.16% 0.94%
JPY -0.37% 0.02% -0.28% 0.05% -0.09% 0.88% 0.68%
CAD -0.38% -0.02% -0.28% -0.05% -0.17% 0.83% 0.65%
AUD -0.23% 0.13% -0.13% 0.09% 0.17% 1.02% 0.82%
NZD -1.23% -0.89% -1.16% -0.88% -0.83% -1.02% -0.22%
CHF -1.05% -0.69% -0.94% -0.68% -0.65% -0.82% 0.22%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.

Das US-Militärkommando Central Command teilte mit, dass es „Selbstverteidigungs“-Schläge auf die iranische Insel Qeshm durchgeführt und mehrere iranische Raketen und Drohnen abgewehrt habe, als Reaktion auf iranische Drohnenangriffe auf US-Streitkräfte in Kuwait. Zudem soll Iran drei Raketen auf Bahrain abgefeuert haben, die von den Luftabwehrkräften der USA und Bahrains abgefangen wurden.

Am Dienstag zeigten Daten aus den USA, dass die offenen Stellen laut JOLTS im April mit 7,6 Millionen stark anstiegen, nach 6,88 Millionen im März. Dieser Wert übertraf die Markterwartung von 6,88 Millionen deutlich. Der USD-Index setzt seinen leichten Anstieg fort, nachdem er am Dienstag kleine Gewinne verzeichnete, und wurde zuletzt mit einem Tagesplus von 0,15 % bei 99,35 gehandelt. Unterdessen verlieren die US-Aktienindex-Futures zwischen 0,1 % und 0,2 % am Tag, während der Barrel West Texas Intermediate (WTI) um etwa 2 % auf über 93,50 USD zulegt.

Das Australian Bureau of Statistics (ABS) berichtete am frühen Mittwoch, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal auf Quartalsbasis um 0,3 % gewachsen ist. Dieser Wert folgte auf ein Wachstum von 0,9 % im letzten Quartal 2025 und lag unter der Analystenschätzung von 0,5 %. AUD/USD steht am frühen Mittwoch unter Abwärtsdruck und notiert nahe 0,7150, mit einem Tagesverlust von etwa 0,4 %.

EUR/USD bleibt unter Druck und fällt am Mittwochmorgen in Europa auf etwa 1,1600, nachdem es am Dienstag nahezu unverändert geschlossen hatte.

GBP/USD ignorierte die breite USD-Stärke und verzeichnete am Dienstag marginale Gewinne. Das Paar gibt in der frühen europäischen Sitzung nach und handelt unter 1,3450.

Japans Finanzministerin Satsuki Katayama erklärte am Mittwoch, dass die Behörden bereit seien, bei Bedarf im Devisenmarkt zu intervenieren. USD/JPY notiert nahe 160,00 und damit auf dem höchsten Stand seit dem 30. April, als die japanische Regierung intervenierte.

Gold (XAU/USD) konnte am Dienstag keine Erholung verzeichnen und schloss den Tag nahezu unverändert. Am Mittwoch dreht XAU/USD ins Minus und fällt auf etwa 4.450 USD.

Arbeitsmarkt - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Arbeitsmarkt gilt als entscheidender Indikator für die wirtschaftliche Stabilität eines Landes und beeinflusst maßgeblich den Wert einer Währung. Hohe Beschäftigung und geringe Arbeitslosigkeit tragen zu einer starken Binnennachfrage bei und stützen das Wirtschaftswachstum, was wiederum die Landeswährung stärkt. Ein besonders angespannter Arbeitsmarkt – also ein Mangel an Arbeitskräften – kann zudem inflationsfördernd wirken, da steigende Löhne bei knappen Arbeitskräften oft die Folge sind, was die Geldpolitik beeinflusst.

Das Lohnwachstum in einer Volkswirtschaft ist ein entscheidender Indikator für die Geldpolitik. Steigende Löhne bedeuten mehr Konsumausgaben, was in der Regel die Preise antreibt. Im Gegensatz zu volatilen Preistreibern wie Energie gilt das Lohnwachstum als stabiler Inflationsfaktor, da Gehaltserhöhungen schwer zurückgenommen werden können. Zentralbanken achten daher stark auf Lohnwachstumsdaten bei der Festlegung ihrer geldpolitischen Maßnahmen.

Das Gewicht, das Zentralbanken den Arbeitsmarktbedingungen beimessen, variiert je nach ihren Zielen. Einige Institutionen haben explizit erweiterte Mandate, die über die reine Inflationskontrolle hinausgehen und den Arbeitsmarkt betreffen. So verfolgt die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) das doppelte Ziel, sowohl maximale Beschäftigung als auch stabile Preise zu fördern. Im Gegensatz dazu konzentriert sich die Europäische Zentralbank (EZB) ausschließlich darauf, die Inflation im Zaum zu halten. Dennoch spielen die Entwicklungen am Arbeitsmarkt für alle Notenbanken eine zentrale Rolle, da sie ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Gesamtlage sind und in enger Verbindung mit der Inflationsentwicklung stehen.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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