Das Paar USD/JPY handelt derzeit um das Niveau von 156,40 und zeigt im Tagesverlauf nur geringe Veränderungen. Diese Stabilität resultiert aus mehreren Berichten, die darauf hinweisen, dass die Vereinigten Staaten (USA) und der Iran einer Einigung zur Beilegung des über zwei Monate andauernden Konflikts näherkommen.
Solche Entwicklungen tragen dazu bei, die Sorgen über langanhaltende Störungen in der Straße von Hormus zu verringern, was wiederum die Ölpreise nach unten drückt. Dieser entspanntere geopolitische Ausblick wirkt sich negativ auf den US-Dollar (USD) aus, während er den japanischen Yen (JPY) unterstützt.
Darüber hinaus enthüllten die am Donnerstag veröffentlichten Protokolle der jüngsten Sitzung der Bank of Japan (BoJ), dass die Entscheidungsträger die potenzielle Notwendigkeit weiterer Zinserhöhungen erörterten, falls der energieschockbedingte Effekt durch die Schließung der Straße von Hormus anhält und die Inflation weiter ansteigen lässt. Mehrere Vorstandsmitglieder äußerten die Sorge, dass anhaltend hohe Ölpreise und ein geschwächter Yen die BoJ dazu zwingen könnten, die Geldpolitik zu straffen, was die Erwartungen an eine restriktivere Haltung der Zentralbank verstärkt.
In den USA stiegen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für die Woche bis zum 2. Mai auf 200.000, nach zuvor 190.000, blieben jedoch unter den Markterwartungen von 205.000 bis 206.000. Gleichzeitig sanken die fortlaufenden Anträge auf 1,766 Millionen, was darauf hindeutet, dass Entlassungen historisch niedrig bleiben und der Arbeitsmarkt relativ widerstandsfähig ist.
Im Vier-Stunden-Chart handelt USD/JPY bei 156,26 und behält einen kurzfristig bärischen Ton bei, da das Paar unter sowohl dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 156,93 als auch dem 100-Perioden SMA bei 158,53 bleibt. Der kurzfristige SMA ist unter den längeren gefallen, was auf eine Abschwächung des Trendhintergrunds hindeutet, während der Relative Strength Index (RSI) um 39 einen anhaltenden Abwärtsdruck signalisiert, jedoch ohne überverkaufte Extreme, was Raum für weitere Schwäche lässt, falls die Verkäufer die Kontrolle zurückgewinnen.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei 156,44, gefolgt von einer nahegelegenen Barriere bei 156,54, vor dem 20-Perioden SMA bei 156,93 und dem weiter entfernten 100-Perioden SMA bei 158,53. Auf der Unterseite wird eine unmittelbare Unterstützung bei 156,17 gesehen, mit einer sekundären Unterstützung bei 156,04. Ein klarer Durchbruch durch diese Unterstützungszone würde die bärische Tendenz verstärken und niedrigere Niveaus im Vier-Stunden-Zeitrahmen freilegen.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)