NZD/USD behauptet sich nach erlebter Volatilität und handelt während der europäischen Handelszeiten am Montag um 0,5900. Das Paar gewinnt an Boden, da der US-Dollar (USD) seine Tagesverluste aufgeholt hat und seine Gewinne angesichts der Unsicherheit rund um die Friedensverhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten (US) und Iran ausweitet.
Die iranischen Streitkräfte erklärten, das Land werde „hart reagieren“ und warnten die USA davor, die Straße von Hormus zu betreten. Die iranische Armee sagte außerdem, dass alle Handelsschiffe und Öltanker ohne Koordination mit dem iranischen Militär die Straße von Hormus nicht befahren dürfen. Aggressive Aktionen der USA würden die „aktuelle Lage nur verkomplizieren“ und die Sicherheit der Schiffe weiter gefährden. Ein iranischer Beamter warnte zuvor, dass eine US-Einmischung in Hormus als Verletzung des Waffenstillstands betrachtet werde und fügte hinzu, dass die Straße von Hormus und der Persische Golf kein Ort für Rhetorik seien.
Präsident Donald Trump sagte am Sonntag, dass die Vereinigten Staaten ab Montag damit beginnen werden, neutrale Schiffe, die im Persischen Golf feststecken, durch die Straße von Hormus zu lotsen. Die Initiative zielt darauf ab, zivilen Schiffen aus nicht ausgerichteten Ländern zu helfen, die umstrittene Wasserstraße zu verlassen und den normalen Betrieb wieder aufzunehmen.
Prasanna Gai, Vorstandsmitglied der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ), sagte am Montag, dass präventive Straffungen eine starke Synchronisation und einen aktiven Koordinationsmechanismus erfordern, und fügte hinzu, dass die Bedingungen den Look-Through-Ansatz rechtfertigen, der vom konventionellen Rahmenwerk empfohlen wird.
Der neuseeländische Dollar wird stark durch die Gesundheit der neuseeländischen Wirtschaft sowie den Einfluss Chinas, des größten Handelspartners des Landes, geprägt. Auch die Preise für Milchprodukte, Neuseelands wichtigstem Export, spielen eine zentrale Rolle.
Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) strebt eine Inflationsrate von 1-3 % an und setzt entsprechende Zinssätze fest. Bei hoher Inflation erhöht die RBNZ die Zinsen, um die Wirtschaft abzukühlen, was den Neuseeland-Dollar (NZD) stützt. Niedrige Zinsen hingegen schwächen den NZD. Auch die Zinsdifferenz zu den USA spielt eine wichtige Rolle im Währungspaar NZD/USD.
Die Veröffentlichung makroökonomischer Daten in Neuseeland ist ein entscheidender Indikator für den Zustand der Wirtschaft und hat direkte Auswirkungen auf den Wert des neuseeländischen Dollars (NZD). Eine robuste Wirtschaft, geprägt von starkem Wachstum, niedriger Arbeitslosigkeit und hoher Zuversicht, wirkt sich positiv auf den NZD aus. Ein solides Wirtschaftswachstum zieht ausländische Investitionen an und könnte die Reserve Bank of New Zealand dazu bewegen, die Zinssätze anzuheben – insbesondere, wenn diese Dynamik mit einem Anstieg der Inflation einhergeht. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen könnten den NZD unter Druck setzen und zu einer Abwertung führen.
Der neuseeländische Dollar (NZD) zeigt typischerweise Stärke in Phasen eines "Risk-on"-Marktumfelds, wenn Anleger von einem geringen Risiko und positiven Wachstumsaussichten ausgehen. In solchen Zeiten profitieren Rohstoffe und sogenannte Rohstoffwährungen wie der Kiwi von einer optimistischeren Einschätzung. Im Gegenzug gerät der NZD in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit oder Marktturbulenzen unter Druck, da Investoren vermehrt risikoreiche Anlagen abstoßen und sich in stabilere, sichere Häfen zurückziehen.