Gold (XAU/USD) handelt am Dienstag mit einer milden positiven Tendenz, unterstützt durch einen schwächeren US-Dollar (USD), da Investoren auf erneuten Optimismus hinsichtlich möglicher US-Iran-Verhandlungen reagieren. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert XAU/USD bei rund 4.772 USD, hält moderate Gewinne, zeigt jedoch keinen starken Aufwärtsmomentum, da die Kursbewegung innerhalb einer zweiwöchigen Spanne verbleibt.
US-Präsident Donald Trump sagte am Montag im Oval Office, die Vereinigten Staaten (US) seien von „den richtigen Leuten“ im Iran kontaktiert worden und bemerkte, dass „sie sehr dringend einen Deal machen möchten.“ Die Äußerungen erfolgten, nachdem Washington eine Seeblockade gegen iranische Häfen verhängt hatte, da die Gespräche zwischen den USA und dem Iran am Wochenende keine Durchbrüche erzielten.
Unterdessen scheinen die diplomatischen Bemühungen fortzusetzen. Berichten zufolge könnte eine zweite Verhandlungsrunde später in dieser Woche in Islamabad stattfinden, bevor der aktuelle zweiwöchige Waffenstillstand ausläuft. Laut Axios sind Pakistan, die Türkei und Ägypten aktiv in Vermittlungsbemühungen engagiert, um beide Seiten zurück an den Verhandlungstisch zu bringen.
Die Unsicherheit bleibt jedoch hoch, da wesentliche Meinungsverschiedenheiten, insbesondere über Irans Atomprogramm, beide Seiten weiterhin spalten und den Spielraum für eine schnelle Lösung einschränken. Dennoch hat die Aussicht auf erneute Diplomatie die Risikobereitschaft erhöht und die Nachfrage nach dem US-Dollar verringert, wobei der US Dollar Index (DXY) auf Sechs-Wochen-Tiefs gefallen ist.
Gleichzeitig haben sich die Rohölpreise leicht von den jüngsten Höchstständen abgeschwächt, was unmittelbare Inflationssorgen dämpft und die Erwartungen an eine aggressivere Geldpolitik der Federal Reserve (Fed) abkühlt. Dennoch bleiben die Ölpreise insgesamt erhöht, da Störungen in der Straße von Hormus das Angebot weiterhin begrenzen und Inflationsrisiken aufrechterhalten.
Mit Blick auf die Zukunft werden die Märkte sehr sensibel auf Schlagzeilen zum US-Iran-Krieg reagieren, insbesondere auf Anzeichen einer Deeskalation und Fortschritte bei der Wiedereröffnung der Straße von Hormus.
Vor diesem Hintergrund könnte Gold kurzfristig weiterhin innerhalb seiner jüngsten Spanne handeln. Ein nachhaltiger Ausbruch wird wahrscheinlich von klareren Fortschritten in den Verhandlungen und einem deutlicheren Rückgang der Ölpreise abhängen, was die Erwartungen an eine Lockerung der Fed-Politik wiederbeleben könnte. Ein niedrigeres Zinsumfeld unterstützt tendenziell renditelose Anlagen wie Gold, da es die Opportunitätskosten des Haltens reduziert.
Auf der Datenfront steht der US-Wirtschaftskalender im Zeichen des Produzentenpreisindex (PPI) für März, dessen Einfluss jedoch begrenzt sein könnte, da geopolitische Entwicklungen weiterhin die Marktstimmung dominieren.

Aus technischer Sicht zeigt das Tages-Chart, dass sich XAU/USD in einem Konsolidierungsmuster bewegt. Das Metall bleibt kurzfristig unter einem bärischen Bias, wobei der Spotkurs unter dem 50-Tage Simple Moving Average (SMA) bei 4.902 USD liegt, aber noch über dem 100-Tage SMA bei 4.694 USD handelt. Der Relative Strength Index (RSI) bei 50 ist neutral, während der Average Directional Index (ADX) nahe 27 auf eine nachlassende Trendstärke statt einer Beschleunigung hindeutet.
Auf der Oberseite wird der erste Widerstand durch den 50-Tage-SMA bei 4.902 USD verstärkt; ein Tagesschlusskurs über dieser Barriere wäre erforderlich, um den aktuellen Abwärtsdruck zu mildern. Auf der Unterseite liegt die unmittelbare Unterstützung am 100-Tage-SMA bei 4.694 USD; ein Bruch darunter würde den Weg für eine ausgeprägtere bärische Ausdehnung öffnen.
(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)