NZD/USD bewegt sich zu Beginn der Woche nach unten und notiert am Montag zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels um 0,5830, ein Tagesverlust von 0,15% nach dem Scheitern der Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten (US) und dem Iran am Wochenende.
Hochrangige Gespräche zwischen Washington und Teheran endeten trotz fast 21 Stunden intensiver Diskussionen unter Vermittlung Pakistans ohne Fortschritte. Der US-Vizepräsident JD Vance erklärte, dass die Vereinigten Staaten ihr „bestes und letztes Angebot“ vorgelegt hätten, das vom Iran abgelehnt wurde. In diesem Zusammenhang sagte US-Präsident Donald Trump, die US-Marine könnte mit der Blockade der Straße von Hormus beginnen, was einen fragilen zweiwöchigen Waffenstillstand gefährden und die Spannungen im Nahen Osten neu entfachen würde.
Diese Verschlechterung des geopolitischen Umfelds belastet die globale Risikoaversion und steigert die Nachfrage nach sicheren Häfen, was den US-Dollar (USD) stützt und den NZD/USD-Kurs unter Druck setzt. Gleichzeitig belebt der starke Anstieg der Ölpreise die globalen Inflationssorgen und verstärkt die Erwartungen, dass die Federal Reserve (Fed) eine restriktive Geldpolitik länger aufrechterhalten könnte. Steigende US-Treasury-Renditen tragen ebenfalls zur Unterstützung des Greenbacks bei.
Nach Einschätzung der Strategen von TD Securities wird der Ausblick für die US-Geldpolitik weitgehend von den Entwicklungen rund um den Iran, den jüngsten Inflationsdaten und den eingehenden Aktivitätsindikatoren abhängen. Die Bank erwartet, dass die Fed die Zinsen bis September unverändert lässt, während sie die Auswirkungen höherer Energiepreise und geopolitischer Risiken bewertet, die stagflationäre Druckfaktoren verstärken könnten.
Auf neuseeländischer Seite erklärte die Gouverneurin der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ), Anna Breman, dass die heimische Wirtschaft in diesem Jahr stärker wachsen könnte, falls der Konflikt im Nahen Osten schnell beigelegt wird. Sie wies zudem darauf hin, dass frühere Zinssenkungen weiterhin Unterstützung für die Wirtschaft bieten, betonte jedoch, dass die Dauer des Konflikts und das Ausmaß der Lieferunterbrechungen weiterhin hochgradig unsicher sind.
Unterdessen berichtet das Wall Street Journal, dass mehrere regionale Länder daran arbeiten, Washington und Teheran in den kommenden Tagen wieder an den Verhandlungstisch zu bringen. Diese Aussicht auf erneute Diplomatie trägt dazu bei, das Aufwärtspotenzial des US-Dollars zu begrenzen und ermöglicht dem NZD/USD, sich leicht von seinen Intraday-Tiefs zu erholen, obwohl der fundamentale Hintergrund insgesamt zugunsten bärischer Händler geneigt bleibt.
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Japanischer Yen.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | 0.21% | 0.10% | 0.27% | -0.05% | 0.26% | 0.17% | 0.03% | |
| EUR | -0.21% | -0.13% | 0.06% | -0.27% | 0.03% | -0.05% | -0.14% | |
| GBP | -0.10% | 0.13% | 0.19% | -0.15% | 0.17% | 0.07% | -0.05% | |
| JPY | -0.27% | -0.06% | -0.19% | -0.37% | -0.04% | -0.13% | -0.20% | |
| CAD | 0.05% | 0.27% | 0.15% | 0.37% | 0.36% | 0.24% | 0.10% | |
| AUD | -0.26% | -0.03% | -0.17% | 0.04% | -0.36% | -0.08% | -0.14% | |
| NZD | -0.17% | 0.05% | -0.07% | 0.13% | -0.24% | 0.08% | -0.10% | |
| CHF | -0.03% | 0.14% | 0.05% | 0.20% | -0.10% | 0.14% | 0.10% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.