Die Einzelhandelsumsätze in der Eurozone, ein wichtiger Indikator für die Konsumausgaben, sind im Februar wie erwartet um 0,2 % im Monatsvergleich (MoM) gesunken, langsamer als die 0,1 % im Januar. Auf Jahresbasis wächst der Indikator für die Konsumausgaben um 1,7 %, schneller als die geschätzten 1,6 %, aber langsamer als die vorläufige Schätzung von 2,1 %, die von 2 % nach oben revidiert wurde.
Nach der Veröffentlichung der Einzelhandelsumsätze in der Eurozone wurde keine unmittelbare Auswirkung auf den Euro (EUR) beobachtet. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert EUR/USD 0,8 % höher bei knapp 1,1690.
Die von Eurostat monatlich veröffentlichten Daten zu den Einzelhandelsumsätzen messen das Volumen der Einzelhandelsumsätze in der Eurozone. Sie zeigen die Leistung des Einzelhandelssektors im kurzfristigen Bereich, der etwa 5% des gesamten Mehrwerts der Volkswirtschaften der Eurozone ausmacht. Die Daten zu den Einzelhandelsumsätzen werden weithin als Indikator für die Konsumausgaben verfolgt. Prozentuale Veränderungen spiegeln die Veränderungsrate dieser Umsätze wider, wobei die MoM-Lesung die Verkaufsvolumina im Referenzmonat mit dem Vormonat vergleicht. Im Allgemeinen wird eine hohe Lesung als bullish für den Euro (EUR) angesehen, während eine niedrige Lesung als bearish angesehen wird.
Mehr lesenLetzte Veröffentlichung: Mi Apr. 08, 2026 09:00
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Quelle: Eurostat