Der USD/JPY fiel am Dienstag auf nahe 159,00 und setzte damit seinen Rückgang unter die Marke von 160,00 fort, da der japanische Yen (JPY) durch Interventionsdrohungen und hawkische Signale von Politikern Unterstützung findet, während der US-Dollar (USD) trotz des anhaltenden Kriegs mit Iran leicht nachgibt.
Auf der Seite der Vereinigten Staaten (US) prägt die jüngste Rhetorik von Präsident Donald Trump weiterhin die Stimmung. Während frühere Kommentare den USD durch die Stärkung des Vertrauens in die US-Wirtschaft und die Verharmlosung der wirtschaftlichen Folgen steigender Ölpreise unterstützten, bewerten die Märkte die Risiken nun angesichts sich entwickelnder geopolitischer Schlagzeilen neu.
Die USA haben im Iran-Krieg noch Arbeit vor sich.
Die USA müssen nicht mehr lange im Iran bleiben.
Die Straße von Hormus wird sich „automatisch öffnen“.
Andere Nationen können die Straße von Hormus wieder öffnen."
Unterdessen gewinnt der JPY an Zugkraft, da die Behörden die verbale Intervention verstärken. Japans Finanzministerin Satsuki Katayama bezeichnete die jüngsten Währungsbewegungen als „spekulativ“ und bekräftigte die Bereitschaft, gegen übermäßige Volatilität vorzugehen, was signalisiert, dass die Behörden die Devisenentwicklungen genau beobachten.
Weitere Unterstützung für den Yen kommt von wachsenden Erwartungen, dass die Bank of Japan (BoJ) die Geldpolitik weiter straffen könnte. Gouverneur Kazuo Ueda betonte, dass Wechselkursbewegungen einen bedeutenden Einfluss auf die Inflation haben und eine anhaltende Yen-Schwäche Zinserhöhungen rechtfertigen könnte.
Im 4-Stunden-Chart notiert USD/JPY bei 159,03. Die kurzfristige Tendenz wird leicht bärisch, nachdem das Paar zurück in Richtung des unteren Endes seiner jüngsten Spanne gefallen ist und nun mit dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 159,74 spielt, während es nur knapp über dem steigenden 100-Perioden SMA bei 159,05 bleibt. Der Verlust an Aufwärtsdynamik spiegelt sich im Relative Strength Index (RSI) wider, der sich von Mitte 60 auf etwa 40 zurückgezogen hat, was nachlassenden Kaufdruck signalisiert und das Paar anfällig für einen tieferen Pullback macht, solange es unter dem kurzfristigen Durchschnittscluster bleibt.
Unmittelbare Unterstützung findet sich bei 159,02, knapp über dem 100-Perioden SMA, wobei ein klarer Bruch den Weg in Richtung 158,90 als nächstes Abwärtsziel öffnen würde. Unterhalb dieser Zone würden Verkäufer an Fahrt gewinnen und eine ausgeprägtere Korrektur auslösen. Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei 159,42, gefolgt von 159,56, wo frühere Reaktionshochs mit dem kurzfristigen Durchschnittsband zusammenlaufen. Eine Erholung über 159,56 würde die aktuelle Abwärtsneigung abschwächen und den breiteren Aufwärtstrend in Richtung der 160,00er-Marke wiederherstellen.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)