Das Währungspaar AUD/JPY wird während der frühen europäischen Sitzung am Montag im positiven Bereich um 111,70 gehandelt. Händler werden die Entwicklungen rund um den Krieg zwischen den Vereinigten Staaten (US) und Israel mit dem Iran genau beobachten, ein Szenario, das typischerweise die Nachfrage nach sicheren Anlagen erhöht.
US-Präsident Donald Trump sagte am Montag, dass er mit anderen Ländern über die Überwachung der Straße von Hormuz spricht und fügte hinzu, dass Israel mit den USA bei der Sicherung der wichtigen Schifffahrtsroute zusammenarbeitet. Am Wochenende zielten US-Truppen auf jeden Militärstandort auf der Kharg-Insel, einem kritischen iranischen Öl-Exportzentrum. Der Iran hat gedroht, gegen alle mit den USA verbundenen Ölanlagen in der Region zu reagieren. Anzeichen für steigende Spannungen und einen langanhaltenden Krieg im Nahen Osten könnten den JPY stärken und einen Gegenwind für das Währungspaar schaffen.
Andererseits könnten die stärker als erwarteten chinesischen Wirtschaftsdaten den China-Proxy Aussie unterstützen, da China ein wichtiger Handelspartner für Australien ist. Die Einzelhandelsumsätze in China stiegen im Januar-Februar um 2,8% im Jahresvergleich, verglichen mit 0,9% in der vorherigen Erhebung, berichtete das Nationale Statistikamt (NBS) am Montag. Diese Zahl lag über dem Konsens von 2,5%. Die Industrieproduktion in China stieg im Januar-Februar um 6,3% im Jahresvergleich, gegenüber 5,2% zuvor, und übertraf die Markterwartungen von 5,1%.
Im Tages-Chart ist die kurzfristige Tendenz von AUD/JPY bullisch, da der Preis in der Nähe der jüngsten Höchststände bleibt und deutlich über dem steigenden 100-Tage-EMA bei etwa 106,20 liegt, was einen mittelfristigen Aufwärtstrend bestätigt. Die neuesten Kerzen handeln nahe der oberen Bollinger-Band bei etwa 113,50, was starken Aufwärtsdruck zeigt, aber auch auf überdehnte Bedingungen hinweist nach der letzten Beschleunigung von den mittleren 107er. Der RSI nahe 58 hält das Momentum im positiven Bereich, ohne überkaufte Spannungen zu zeigen, was darauf hindeutet, dass Rückgänge Käufer anziehen, während der Aufwärtsfortschritt nach der jüngsten Ausbruchsphase moderat sein könnte.
Die anfängliche Unterstützung liegt bei 111,00, wo sich eine geringfügige Preisstauung mit dem Bollinger-Mittellinienbereich knapp unter 110,95 deckt, und ein Bruch darunter würde den psychologischen Bereich von 110,00 freilegen, gefolgt von stärkerer Unterstützung bei 108,50. Auf der Oberseite steht der unmittelbare Widerstand bei 112,50 vor dem jüngsten Bandhoch bei etwa 113,50, wo das obere Bollinger-Band den Anstieg begrenzt.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.