Das Paar AUD/USD handelt 0,2% höher bei fast 0,7110 während der asiatischen Handelsstunden am Dienstag. Das Aussie-Paar handelt fest, da der Australische Dollar (AUD) seine Mitbewerber übertrifft, nach hawkischen Äußerungen von RBA-Gouverneurin Michele Bullock zur geldpolitischen Perspektive.
"Der Vorstand ist sich unsicher, ob die finanziellen Bedingungen ausreichend restriktiv sind, um die Inflation in einem angemessenen Zeitraum auf den Mittelwert des Ziels zurückzubringen," sagte Bullock früher am Tag. Bullock warnte vor steigenden inflationären Druck aufgrund des anhaltenden Krieges im Nahen Osten, und die Zentralbank ist gut positioniert, um zu reagieren.
In der Februarsitzung erhöhte die RBA ihren offiziellen Geldsatz (OCR) um 25 Basispunkte (bps) auf 3,85%, unter Berufung auf Inflationsrisiken nach oben, und hielt die Tür für weitere geldpolitische Straffungen offen.
In der Zwischenzeit handelt der US-Dollar (USD) insgesamt fest, da die Nachfrage nach sicheren Anlagen aufgrund des Krieges zwischen den Vereinigten Staaten (US), Israel und dem Iran gestiegen ist.
In den USA wird erwartet, dass die steigende Inflation auf Fabrikebene die Marktspekulation verstärkt, dass die Federal Reserve (Fed) die Zinssätze in naher Zukunft auf ihrem aktuellen Niveau halten wird. Der ISM Manufacturing PMI-Bericht zeigte am Montag, dass die Unterkomponente Preise gezahlt – die Änderungen der Preise für Inputs wie Arbeit und Rohstoffe verfolgt – auf 70,5 anstieg, gegenüber Schätzungen von 59,5 und dem vorherigen Wert von 59,0.
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AUD/USD steigt auf fast 0,7110 im asiatischen Handel. Die kurzfristige Tendenz ist bullish, da der Preis über dem steigenden 20-Tage exponentiell gleitenden Durchschnitt (EMA) liegt, der eine Reihe höherer Schlusskurse in den letzten Wochen stützt. Das Paar konsolidiert sich knapp unter den jüngsten Höchstständen, was auf eine Pause und nicht auf eine Umkehr hindeutet, während der 20-Tage EMA weiterhin unter dem Spotkurs verläuft.
Der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) über 60,00 bleibt im positiven Bereich und zeigt anhaltendes Aufwärtsmomentum ohne derzeit ein überkaufter Signal.
Die erste Unterstützung liegt bei 0,7050, nahe dem 20-Tage EMA, wobei ein Durchbruch darunter das Risiko eines tieferen Rückzugs in Richtung der psychologischen Marke von 0,7000 erhöhen würde. Sollte diese Zone versagen, würde der Fokus auf das Tief vom 6. Februar bei etwa 0,6900 als nächstes Abwärtsniveau verschieben. Auf der Oberseite ist das Dreijahreshoch bei etwa 0,7150 der unmittelbare Widerstand, und ein täglicher Schlusskurs darüber würde den Weg in Richtung 0,7200 öffnen. Solange der Preis über 0,7050 bleibt, ist es wahrscheinlicher, dass Rückgänge Käufer anziehen, als ein nachhaltiges bärisches Umkehrsignal zu senden.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Die Reserve Bank of Australia (RBA) legt die Geldpolitik des Landes fest und strebt eine Inflationsrate von 2-3 % an. Zinssatzerhöhungen stärken in der Regel den australischen Dollar, während Zinssenkungen ihn schwächen.
Traditionell galt Inflation als nachteilig für Währungen, da sie den Wert des Geldes mindert. In modernen Volkswirtschaften hat sich jedoch gezeigt, dass moderate Inflation zu Zinserhöhungen durch Zentralbanken führt, was wiederum Kapitalzuflüsse aus dem Ausland anzieht. Investoren suchen nach höheren Renditen, was die Nachfrage nach der lokalen Währung – im Fall Australiens den Australischen Dollar – stärkt.
Makroökonomische Daten wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP) und der Einkaufsmanagerindex (PMI) haben direkten Einfluss auf die Währungen eines Landes. Eine starke Wirtschaft zieht Kapital an und stärkt die heimische Währung.
Quantitative Lockerung (QE) ist ein geldpolitisches Instrument, das in Krisenzeiten eingesetzt wird, wenn Zinssenkungen allein nicht ausreichen, um die Kreditvergabe in der Wirtschaft wieder anzukurbeln. Die Reserve Bank of Australia (RBA) nutzt QE, indem sie australische Dollar druckt, um damit Vermögenswerte – in der Regel Staats- oder Unternehmensanleihen – von Finanzinstituten aufzukaufen. Damit wird den Banken dringend benötigte Liquidität zur Verfügung gestellt. Eine solche Maßnahme führt in der Regel zu einer Abwertung des australischen Dollars.
Quantitative Straffung (QT) stellt das Gegenstück zur quantitativen Lockerung (QE) dar und wird eingeleitet, sobald sich die Wirtschaft erholt und die Inflation wieder anzieht. Während die Reserve Bank of Australia (RBA) im Rahmen der QE Staats- und Unternehmensanleihen aufkauft, um den Finanzmärkten Liquidität zuzuführen, beendet sie bei QT diese Käufe und reinvestiert nicht in fällige Anleihen. Diese geldpolitische Maßnahme wird in der Regel als positiv für den australischen Dollar bewertet.