Das Währungspaar USD/JPY zeigt am Montag erneut eine gewisse Widerstandsfähigkeit unter dem 200-Tage-Exponential Moving Average (SMA) und erholt sich aus der Nähe des 38,2%-Fibonacci-Retracement-Niveaus der starken Bewegung von April 2025 bis Januar 2026.
Die enttäuschende Veröffentlichung des Q4-BIP von Japan, zusammen mit einem positiven Risikoton, untergräbt den sicheren Hafen des japanischen Yen (JPY). Abgesehen davon unterstützt ein moderater Anstieg des US-Dollars (USD) das Währungspaar USD/JPY, um zu Beginn einer neuen Woche an positiver Dynamik zu gewinnen und sich von einem über zwei Wochen tiefen Niveau, das letzten Donnerstag erreicht wurde, zu erholen. Allerdings wirken die divergierenden Erwartungen der Bank of Japan (BoJ) und der US-Notenbank (Fed) als Gegenwind für die Kassapreise.
Aus technischer Sicht hält das Währungspaar USD/JPY über dem steigenden 200-Tage-EMA bei 152,54, was die breitere Tendenz stützt. Der Durchschnitt zeigt weiterhin eine Aufwärtsneigung, die die Auswirkungen des jüngsten Rücksetzers mildert. Allerdings liegt die Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Linie unter der Signallinie, wobei beide unter null liegen. Das negative Histogramm weitet sich aus, was darauf hindeutet, dass die Verkäufer Momentum behalten. Darüber hinaus bleibt der Relative Strength Index (RSI) bei 38 unter der Mittellinie, was auf einen gedämpften Aufwärtsdruck hinweist.
Daher ist jede weitere Aufwärtsbewegung eher mit starkem Widerstand in der Nähe des 23,6%-Retracements bei 154,96 konfrontiert, was den ersten Aufwärtspunkt darstellt. Auf der anderen Seite steht das 38,2%-Fibonacci-Retracement-Niveau bei 152,11 und bietet weiterhin erste Unterstützung. Ein täglicher Schlusskurs unterhalb dieser Unterstützung würde Raum für einen tieferen Rücksetzer schaffen, während ein Durchbruch über 154,96 den Aufwärtstrend wiederbeleben könnte.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.