Das Währungspaar GBP/USD wird während der frühen europäischen Handelszeit am Montag stabil um 1,3640 gehandelt. Cable handelt ruhig, während die Anleger auf die Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten des Vereinigten Königreichs für die drei Monate bis Dezember warten, die für Dienstag angesetzt ist.
Der Arbeitsmarktbericht des Vereinigten Königreichs wird voraussichtlich zeigen, dass die ILO-Arbeitslosenquote bei 5,1% stabil geblieben ist. Der Durchschnittsverdienst einschließlich Boni, ein wichtiger Indikator für das Lohnwachstum, wird voraussichtlich mit moderaten 4,6% im Jahresvergleich (YoY) gewachsen sein.
Anzeichen für eine schwache Arbeitsnachfrage und ein langsameres Lohnwachstum würden die Erwartungen an eine Zinssenkung durch die Bank of England (BoE) in naher Zukunft anheizen. In der geldpolitischen Sitzung Anfang dieses Monats beschloss die BoE, die Zinssätze unverändert bei 3,75% zu belassen, mit einer Abstimmung von 5-4, und betonte, dass die Geldpolitik auf einem "allmählichen Abwärtspfad" bleiben wird.
In der Zwischenzeit handelt der US-Dollar (USD) insgesamt stabil, da die dovishen Erwartungen der Federal Reserve (Fed) für die geldpolitischen Sitzungen im März und April trotz der schnelleren Abkühlung der US-Inflation im Januar stabil bleiben.
-1771224720904-1771224720905.png)
GBP/USD wird zum Zeitpunkt der Erstellung bei etwa 1,3648 stabil gehandelt. Der Preis hält sich über dem 20-Tage-EMA bei 1,3619, was eine positive kurzfristige Tendenz beibehält. Der Durchschnitt zeigt nach oben und die jüngsten Rückgänge wurden in der Nähe der Linie absorbiert. Der RSI bei 55 (neutral) hat sich von früheren überkauften Werten zurückgezogen, was auf ein moderiertes, aber weiterhin unterstützendes Momentum hinweist. Die aufsteigende Trendlinie von 1,3344 stützt den Anstieg und bietet Unterstützung in der Nähe von 1,3591.
Die absteigende Trendlinie von 1,3889 begrenzt die Gewinne, mit Widerstand bei 1,3657. Ein täglicher Schlusskurs über dieser Barriere könnte einen Durchbruch der Trendlinie bestätigen und die Erholung ausweiten, während ein Scheitern dort das Paar unter der Linie halten würde. Die Bestätigung des Momentums bleibt entscheidend; ein RSI, der über 50 bleibt, würde eine Fortsetzung des Aufwärtstrends begünstigen, während eine Abschwächung in Richtung 50 die Bedingungen im Bereich aufrechterhalten würde.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Der Arbeitsmarkt gilt als entscheidender Indikator für die wirtschaftliche Stabilität eines Landes und beeinflusst maßgeblich den Wert einer Währung. Hohe Beschäftigung und geringe Arbeitslosigkeit tragen zu einer starken Binnennachfrage bei und stützen das Wirtschaftswachstum, was wiederum die Landeswährung stärkt. Ein besonders angespannter Arbeitsmarkt – also ein Mangel an Arbeitskräften – kann zudem inflationsfördernd wirken, da steigende Löhne bei knappen Arbeitskräften oft die Folge sind, was die Geldpolitik beeinflusst.
Das Lohnwachstum in einer Volkswirtschaft ist ein entscheidender Indikator für die Geldpolitik. Steigende Löhne bedeuten mehr Konsumausgaben, was in der Regel die Preise antreibt. Im Gegensatz zu volatilen Preistreibern wie Energie gilt das Lohnwachstum als stabiler Inflationsfaktor, da Gehaltserhöhungen schwer zurückgenommen werden können. Zentralbanken achten daher stark auf Lohnwachstumsdaten bei der Festlegung ihrer geldpolitischen Maßnahmen.
Das Gewicht, das Zentralbanken den Arbeitsmarktbedingungen beimessen, variiert je nach ihren Zielen. Einige Institutionen haben explizit erweiterte Mandate, die über die reine Inflationskontrolle hinausgehen und den Arbeitsmarkt betreffen. So verfolgt die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) das doppelte Ziel, sowohl maximale Beschäftigung als auch stabile Preise zu fördern. Im Gegensatz dazu konzentriert sich die Europäische Zentralbank (EZB) ausschließlich darauf, die Inflation im Zaum zu halten. Dennoch spielen die Entwicklungen am Arbeitsmarkt für alle Notenbanken eine zentrale Rolle, da sie ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Gesamtlage sind und in enger Verbindung mit der Inflationsentwicklung stehen.