WTI bleibt unter 82,00 USD bei nachlassenden Spannungen im Nahen Osten und einer harten Haltung der Fed
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WTI verliert an Schwung und erreicht am Dienstag nahezu Einmonatstiefs von 82,00 USD.
Nachlassende Spannungen zwischen Israel und dem Iran begrenzen den Rückgang des WTI.
Ein großer Aufbau der US-Lagerbestände in den letzten Wochen und eine harte Haltung der Fed belasten das schwarze Gold.
Das US-Rohöl-Benchmark Western Texas Intermediate (WTI) wird am Dienstag um 82,00 USD gehandelt. Das schwarze Gold notiert tiefer, da die Sorgen um einen umfassenderen Krieg im Nahen Osten nachlassen. Später am Dienstag werden Ölhändler weitere Hinweise aus den vorläufigen US S&P Global Einkaufsmanagerindex (PMI) Daten für April und dem API-Wochenbericht über Rohöllagerbestände erwarten.
Der iranische Außenminister Hossein Amirabdollahian sagte am Freitag, dass Iran nicht auf Israels Vergeltungsschlag antworten plane, während israelische Behörden größtenteils schweigsam blieben. Das Ausbleiben öffentlicher Erklärungen danach deutet darauf hin, dass beide Seiten versuchen, die Spannungen zu mildern. WTI-Preise fallen auf nahezu monatliche Tiefststände, da Israels Vergeltungsangriff auf den Iran geringer ausfiel als befürchtet. Jedoch könnten eskalierende Spannungen zwischen Israel und dem Iran den Spielraum für einen weiteren Preisrückgang des WTI begrenzen.
Der Anstieg der US-Rohöllagerbestände in den letzten Wochen übertraf die Erwartungen, was Druck auf die WTI-Preise ausübt. Zudem führen die hawkischen Äußerungen der Federal Reserve (Fed) zu einem starken US-Dollar (USD) und wirken sich als Gegenwind auf den Preis des schwarzen Goldes aus. Es ist zu beachten, dass ein starker Dollar Öl für Inhaber anderer Währungen teurer macht. Austan Goolsbee von der Chicago Fed sagte letzte Woche, dass angesichts der Stärke des Arbeitsmarktes und der hohen Inflation die derzeit restriktive Geldpolitik der Fed angemessen sei, laut Reuters.
Andererseits könnte die Hoffnung auf chinesische Nachfrage etwas Entlastung für die WTI-Preise bieten, da China der weltweit größte Ölimporteur ist. Die chinesische Regierung zielt darauf ab, dies mit Hilfe von fiskalischen und monetären Anreizmaßnahmen zur Belebung der Wirtschaft zu erreichen. ANZ-Ökonomen erwarten, dass Chinas Wirtschaft 2024 um 4,9% wächst, gegenüber 4,2% zuvor. Jedoch bleibt der chinesische Immobiliensektor fragil und hat die chinesische Wirtschaft stark belastet. Jegliche negative Nachricht über Chinas Wirtschaft könnte sich auf die WTI-Preise auswirken.
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