Der Senior-Devisenanalyst Michael Wan von der MUFG sieht den philippinischen Peso angesichts des Konflikts um Iran und der Spannungen im Naher Osten als anfällig. Der Konflikt könnte die Straße von Straße von Hormus blockiert halten und den Ölpreis über 100 US-Dollar je Barrel treiben. Im Basisszenario der Bank wird der Wechselkurs von USD/PHP weiterhin bei 58,00 bis zum vierten Quartal 2026 gesehen, bei einem Ölpreis von rund 70 Dollar je Barrel. Szenarioanalysen deuteten jedoch auf deutlich höhere USD/PHP-Niveaus hin, sollten die Ölpreise länger hoch bleiben und die US-Notenbank eine straffe Geldpolitik verfolgen.
„Wir sehen den philippinischen Peso als anfällig, und USD/PHP könnte über die Marke von 60 steigen, wenn der Konflikt um Iran und im Nahen Osten anhält und die Straße von Hormus geschlossen bleibt, während die Ölpreise zum Zeitpunkt der Erstellung bereits über 100 US-Dollar je Barrel gestiegen sind. Zwar ist noch unklar, wie sich der Konflikt weiter entwickeln wird. Wichtig ist jedoch, dass unsere aktuelle Basisprognose für USD/PHP von 58,00 bis zum vierten Quartal 2026 davon ausgeht, dass sich die Lage nach März 2026 entspannt und die Ölpreise implizit in Richtung 70 US-Dollar je Barrel zurückgehen.“
„Diese Szenarien basieren teilweise auf unserer Modellanalyse für USD/PHP.“
„Unsere modellbasierten Schätzungen zeigen, dass USD/PHP bei einem Ölpreis von 90 US-Dollar je Barrel zwischen 59,00 und 60,00 liegen könnte und bei 100 US-Dollar je Barrel zwischen 60,00 und 61,00 – insbesondere, wenn dies mit einer restriktiven Geldpolitik der Federal Reserve einhergeht.“
„Natürlich sind in der Praxis nicht alle Faktoren gleich. Die Bangko Sentral ng Pilipinas könnte sich entscheiden, die Leitzinsen nicht nur unverändert zu lassen, sondern sie sogar anzuheben, was dem Peso teilweise Unterstützung geben würde.“