Gold hält sich nahe Rekordhoch – Safe-Haven-Nachfrage kontert festeren Dollar
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XAU/USD pendelt am Dienstag in Asien weiter seitwärts und bleibt dicht am am Vortag markierten Allzeithoch.
Ein USD-Anstieg bremst, nachdem die Märkte ihre Wetten auf zwei weitere Fed-Zinssenkungen in 2026 zurückgenommen haben; zugleich wirkt die abklingende Unruhe im Iran als Gegenwind.
Geopolitische Risiken (Russland–Ukraine) und Handelskonflikt-Sorgen USA–Europa (Grönland) stützen – Fokus liegt nun auf dem US-PCE-Preisindex am Donnerstag.
Der Goldpreis (XAU/USD) setzt seine enge Seitwärtsbewegung in der asiatischen Sitzung am Dienstag fort und notiert weiterhin knapp unter dem Rekordniveau. Das Bild bleibt fundamental gemischt: Der US-Dollar findet Käufer und macht einen Teil der nächtlichen Abgaben vom höchsten Stand seit dem 9. Dezember wett. Hintergrund sind reduzierte Markterwartungen für zwei zusätzliche Zinssenkungen durch die Federal Reserve (Fed) in diesem Jahr. Zusätzlich scheint sich die Lage im Iran etwas zu beruhigen, was das Risiko einer US-Intervention mindert und damit den Safe-Haven-Impuls dämpft.
Gleichzeitig bleiben die Stützfaktoren intakt: Der anhaltende Russland-Ukraine-Krieg hält die geopolitische Risikoprämie hoch. Dazu kommen Sorgen vor einem möglichen Handelskonflikt zwischen den USA und Europa im Kontext der Spannungen um Grönland, die die Risikostimmung belasten und Gold als Absicherungsinstrument unterstützen. Viele Marktteilnehmer bleiben vor neuen Positionierungen zurückhaltend und warten auf den US Personal Consumption Expenditure (PCE) Price Index am Donnerstag. Zusammen mit dem finalen US-BIP (Q3) dürfte der Datensatz neue Hinweise zur künftigen Fed-Strategie liefern – und damit USD und Gold kurzfristig neu ausrichten.
Tagesfaktoren: Dollar-Erholung bremst, Risiko-Themen stützen
US-Präsident Donald Trump hat sich offenbar von früheren Drohungen einer militärischen Aktion gegen den Iran im Zusammenhang mit dem brutalen Vorgehen gegen Proteste etwas distanziert. Das – zusammen mit erneuter USD-Nachfrage – hält Gold in Asien am Dienstag unter dem Allzeithoch und unter der Marke von $4,700.
Zudem haben Händler ihre Erwartungen an eine aggressivere Lockerung durch die Fed in 2026 zurückgenommen, nachdem Trump gesagt hatte, er würde National Economic Council-Direktor Kevin Hassett lieber in seiner aktuellen Rolle behalten. Das nährt Spekulationen, dass jemand anderes den scheidenden Fed-Chef Jerome Powell ablösen könnte – ein Faktor, der den Dollar stützt.
Auf der geopolitischen Seite meldet die Ukraine neue Angriffe: Russland habe in der Nacht zu Montag umfangreiche Drohnenangriffe auf Energieinfrastruktur geflogen, was zu großflächigen Stromausfällen bei frostigen Temperaturen und hoher Nachfrage geführt habe. Am frühen Dienstag folgte demnach auch ein kombinierter Drohnen- und Raketenangriff auf Kyiv.
Zusätzlichen Druck auf die Stimmung bringt der Handelskonflikt-Faktor: Trump drohte am Wochenende mit zusätzlichen 10%-Abgaben ab 1. Februar auf Importe aus acht europäischen Ländern, die seinen Plan zur Übernahme Grönlands blockieren. Frankreich brachte als Reaktion eine Reihe bislang ungetesteter wirtschaftlicher Gegenmaßnahmen ins Spiel – das erhöht das Risiko eines US–EU-Handelsstreits.
Technik: Widerstand im Aufwärtskanal im Fokus
Ein aufwärtsgerichteter Kanal ab $3,845.01 rahmt den Anstieg. Die MACD-Linie liegt über der Signallinie und beide notieren über Null – das spricht für einen grundsätzlich bullischen Bias. Das sich ausweitende positive Histogramm zeigt, dass Käufer weiterhin die Kontrolle behalten. Gleichzeitig ist der RSI bei 70.95 überkauft, das Momentum wirkt gestreckt. Der zentrale Widerstand liegt an der oberen Kanalbegrenzung bei $4,709.61.
Gelingt der Ausbruch über diese Kappe nicht, wäre eine Fortsetzung der Konsolidierung oder ein Rücksetzer innerhalb des Kanals plausibel. Die Kanalunterstützung verläuft bei $4,401.47. Ein Schrumpfen des MACD-Histogramms würde nachlassenden Schub signalisieren; ein Zurücklaufen des RSI aus dem überkauften Bereich würde den Aufwärtsdruck ebenfalls entspannen. Ein nachhaltiger Bruch über die obere Begrenzung könnte die Aufwärtsbewegung verlängern – Rücksetzer würden dagegen tendenziell nahe der unteren Bandzone aufgefangen.
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