Gold legt über $4.650 zu: Trump-Zölle gegen Europa treiben Safe-Haven-Nachfrage

Autor: Mitrade Team
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  • XAU/USD steigt in der frühen Asien-Session am Dienstag auf rund $4,670.

  • Neue US-Zölle gegen acht europäische Länder schüren Handelskriegssorgen und stützen Gold als sicheren Hafen.

  • Der Markt rechnet mit einer Fed-Pause; laut CME FedWatch ist eine Senkung im Januar aktuell nur mit knapp 5% eingepreist.

Der Goldpreis (XAU/USD) bewegt sich am Dienstag in der frühen Asien-Session fester und notiert um $4,670. Damit bleibt das Edelmetall nahe Rekordniveau – getragen von anhaltender Unsicherheit im geopolitischen und wirtschaftlichen Umfeld, die die Nachfrage nach klassischen Schutzassets hochhält.

Im Mittelpunkt stehen neue handelspolitische Signale aus Washington: US-Präsident Donald Trump kündigte am Samstag neue Zölle auf Waren aus acht europäischen Ländern an, die seinen Plan zur Übernahme Grönlands ablehnen. Betroffen sind Denmark, Norway, Sweden, France, Germany, the Netherlands, Finland und das United Kingdom (UK). Die Ankündigung schürt die Sorge vor einer breiteren Eskalation im transatlantischen Handel und verleiht Gold zusätzlichen Rückenwind. Parallel dazu heißt es in Berichten, dass die EU eine Antwort in Form eines €93 billion schweren Zollpakets auf US-Importe erwäge.

Am Markt wird Gold damit erneut als „Sicherheitsanker“ gespielt. Susannah Streeter, Chief Investment Strategist bei Wealth Club, verweist darauf, dass das Metall in seiner Aufwärtsbewegung neue Rekordstände erreicht habe und als Absicherung gegen die Folgen einer aggressiven US-Handels- und Geopolitik weiter an Attraktivität gewinne.

Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die US-Geldpolitik. Viele Analysten erwarten, dass die US Federal Reserve (Fed) ihre Lockerung später in diesem Monat pausiert, gestützt durch stabilere Signale vom Arbeitsmarkt. Am Terminmarkt ist aktuell laut CME FedWatch tool nur eine knapp 5%-Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung bei der Januar-Sitzung eingepreist.

Auch Morgan Stanley hat seine Einschätzung für 2026 angepasst: Erwartet werden nun eine Zinssenkung im June und eine weitere im September, statt zuvor im January und April. Die Perspektive „höher für länger“ stützt tendenziell den US Dollar (USD) und wirkt damit grundsätzlich als Gegenkraft für nichtverzinsliche Anlagen wie Gold.

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