TradingKey – Japanische und südkoreanische Börsen schließen uneinheitlich! KOSPI steht über 6.900 Punkten, festerer Yen drückt Nikkei ins Minus, Kioxia legt um 5 % zu.
Im asiatischen Handel am 27. August schlossen die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte uneinheitlich und volatil. Japanische Aktien eröffneten höher, gaben im Tagesverlauf jedoch nach und schlossen leicht im negativen Bereich, während südkoreanische Titel ebenfalls höher starteten, bevor sie im morgendlichen Handel kräftig einbrachen. Am Nachmittag gewannen südkoreanische Papiere jedoch wieder an Fahrt und vollzogen, angeführt von den Schwergewichten aus dem Halbleitersektor, eine deutliche Erholung, um schließlich im Plus zu schließen.
Der KOSPI-Index stieg um 1,53 % und hielt sich über der Marke von 6.900 Punkten, um bei 6.912,37 Punkten zu schließen, was den dritten Gewinntag in Folge markierte. Beide großen Schwergewichte legten zu, wobei SK Hynix mit einem Plus von 1,9 % eine stärkere Performance zeigte, die Marke von 1,7 Millionen zurückeroberte und bei 1.720.000 KRW schloss; Samsung Electronics stieg um 1,34 % und schloss bei 265.000 KRW.
KOSPI-Index-Chart, Quelle: TradingView
Der Nikkei 225 Index kletterte im Tagesverlauf auf bis zu 66.954,69 Punkte, tendierte anschließend jedoch aufgrund von Gewinnmitnahmen und der Schwäche einiger wichtiger Schwergewichte nach unten und schloss schließlich mit einem leichten Minus von 0,20 % bei 66.131,76 Punkten. Kioxia sprang jedoch um 5 % auf 52.500 Yen nach oben, während SoftBank um 0,72 % zulegte und den Handel bei 5.200 Yen beendete.
Im morgendlichen Handel zogen die Aktien aus dem Halbleiter-Lieferkettenumfeld an, angetrieben von den Kursgewinnen bei den US-Technologieaktien über Nacht sowie dem beeindruckenden Ergebnisbericht von Nvidia; dabei stiegen die Kurse von Samsung Electronics, Kioxia und SK Hynix. Am Nachmittag verlangsamten sich jedoch die Käufe ausländischer Anleger, und nahe den jüngsten Höchstständen machte sich eine abwartende Haltung breit. Zudem führten steigende Markterwartungen bezüglich weiterer Zinserhöhungen der Bank of Japan (BOJ) zu einem stärkeren Yen gegenüber dem US-Dollar, was die kurzfristigen Gewinnaussichten großer Exporteure wie Toyota dämpfte und den Nikkei 225 Index ins Minus drückte.