TradingKey – Am 7. August schlossen die japanischen und südkoreanischen Aktienmärkte schwächer. Der Nikkei 225-Index ging mit einem Minus von 0,12 % bei 65.606,71 Punkten aus dem Handel, während der südkoreanische Leitindex KOSPI um 0,60 % auf 6.258,71 Punkte nachgab.

Quelle: TradingView
Bei den Einzelwerten schloss SK Hynix mit einem Minus von 4,88 % bei 1.422.000 Won (ca. 1.004 US-Dollar) und setzte damit die jüngste volatile Entwicklung fort, während Samsung Electronics um leichte 0,22 % zulegte und bei 231.000 Won schloss.
Japanische Technologieaktien standen allgemein unter Druck, wobei Kioxia um 2,07 % auf 47.730 Yen (ca. 301 US-Dollar) nachgab und die SoftBank Group um 2,51 % auf 5.552 Yen fiel.
Die Korea Exchange (KRX) gab bekannt, dass sie ab dem 14. September den ETF-Handel in den nachbörslichen Handelssitzungen (16:00 bis 20:00 Uhr) öffnen wird, um die Wettbewerbsfähigkeit des Marktes zu stärken und den Herausforderungen durch das alternative Handelssystem Nextrade sowie 24-Stunden-Krypto-Handelsplattformen zu begegnen.
Aufgrund von Bedenken hinsichtlich des Risikos, dass die Produktpreise vom Nettoinventarwert (NAV) abweichen, werden gehebelte Einzelaktien-ETFs jedoch vorübergehend vom nachbörslichen Handel ausgeschlossen. Dies deutet darauf hin, dass die Regulierungsbehörden bei hochgehebelten Produkten weiterhin vorsichtig agieren.
Hinsichtlich der institutionellen Einschätzungen bleibt Goldman Sachs ( GS) für den südkoreanischen Speicherchip-Sektor optimistisch und argumentiert, dass die jüngsten starken Kursschwankungen die Markterwartungen für die Branchenaussichten übertrieben pessimistisch gemacht haben. Laut dem jüngsten Bericht des von Zhuifeng Trading Desk zitierten Händlers Justin Park von Goldman Sachs Asia (Seoul) spiegeln die aktuellen Bewertungen der Speicherchiphersteller die Fundamentaldaten der Branche nicht vollständig wider, und die Sorgen des Marktes hinsichtlich der Nachhaltigkeit des Speicherzyklus wurden deutlich verstärkt.
Goldman Sachs wies darauf hin, dass sich die Speicherbranche weiterhin in einer Phase des knappen Angebots befindet und das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage auf dem DRAM-Markt voraussichtlich noch lange anhalten wird. Engpässe beim Angebot könnten sich demnach sogar bis 2030 erstrecken, was die Produktpreise und die Rentabilität der Hersteller weiterhin stützen wird.