TradingKey - Japanische Märkte feiertagsbedingt geschlossen; südkoreanische Aktien eröffnen tiefer, legen aber zu, KOSPI gibt leicht nach, Samsung Electronics und SK machen Verluste wett und notieren im Plus.
Während des asiatischen Handels am 20. Juli blieben die japanischen Aktienmärkte wegen des Feiertags „Tag des Meeres“ geschlossen. Unterdessen setzten die regulär geöffneten südkoreanischen Aktienmärkte ihren jüngsten „Black-Swan“-Ausverkauf fort und verzeichneten nach dem Handelsauftakt einen massiven Einbruch. Der Korea Composite Stock Price Index (KOSPI) eröffnete mit einer deutlichen Abwärtslücke und fiel zeitweise um über 4 %, um die Marke von rund 6.523,62 Punkten zu testen. Inzwischen konnte er seine Verluste auf 0,54 % begrenzen und notiert aktuell bei 6.783,97 Punkten.
KOSPI-Index-Chart, Quelle: TradingView
Ähnlich wie der KOSPI-Index, der nach einem deutlichen Minus zur Eröffnung wieder zulegte, folgten heute auch die beiden südkoreanischen Halbleitergiganten Samsung Electronics und SK Hynix diesem Muster. Konkret fiel Samsung Electronics zur Eröffnung unter 250.000 Won – ein Minus von über 4 % –, notiert nun jedoch mit einem Plus von 0,2 % bei 255.500 Won; SK Hynix rutschte zu Handelsbeginn unter die Marke von 1,8 Millionen Won und verlor über 5 %, konnte diese Verluste jedoch inzwischen wettmachen und liegt nun mit 2,17 % im Plus bei aktuell 1.882.000 Won.
Am vergangenen Freitag blieb dem südkoreanischen Aktienmarkt der Markteinbruch aufgrund einer feiertagsbedingten Schließung vorübergehend erspart. Obwohl er zur heutigen Eröffnung einen schweren Schlag erlitt, erholte er sich schnell, was zeigt, dass sich die Panikverkäufe am Markt weitgehend gelegt haben und nun eine Entspannung eingetreten ist. In dieser Woche liegt das Hauptaugenmerk auf den anstehenden Quartalsberichten von Google ( GOOG ), Intel ( INTC ), IBM ( IBM) und anderen KI-Unternehmen. Wenn deren KI-Investitionen weiterhin robust ausfallen, dürften die Nachfrage nach hochentwickelten Speicherchips sowie die Gewinnmargen von Samsung und SK Hynix weiterhin deutlich gestützt werden.